Der Vorstand der EK/Servicegroup (v.l.n.r.): Martin Richrath, Susanne Sorg und Franz-Josef Hasebrink. Foto: EK/Servicegroup

EK Servicegroup

Drastische Maßnahmen für die Industrie

"Die weitere Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundene Anordnung von Geschäftsschließungen führt zu einer sehr kritischen Situation für unsere stationären Mitglieder", teilt die EK Servicegroup heute in einem Rundschreiben an ihre Lieferanten mit und leitet Maßnahmen ein.

Immerhin gehören zu der Verbundgruppe fast 4.000 angeschlossene Händler, weshalb der Vorstand, bestehend aus Franz-Josef Hasebrink, Martin Richrath und Susanne Sorg, "alles tun wird, was in unserer Macht steht, um diese für unsere Anschlusshäuser existenzbedrohende Krise abzuwenden."

Was das für die Industrie bedeutet, führen die drei Vorstände in dem Schreiben aus: "Um Liquiditätsengpässe weitestgehend zu vermeiden, setzen wir voraus, dass Sie die von unseren Mitgliedern erteilten Aufträge ohne Berechnung stornieren und die Auslieferung nicht mehr durchführen. Aufgrund der Schließung der Betriebe ist eine Zustellung der Waren darüber hinaus bis auf Weiteres rein praktisch nicht möglich, bitte lassen Sie uns unnötige und mit Kosten verbundene Annahmeverweigerungen vermeiden."

Und abschließend heißt es: "Wir bitten um Ihr Verständnis und gehen davon aus, dass Sie der Alternativlosigkeit dieser Maßnahme zustimmen, in unserem gemeinsamen Interesse am Fortbestand des inhabergeführten Fachhandels. Gemeinsam mit Ihnen tragen wir eine große Verantwortung für die Zukunft des mittelständischen Einzelhandels."

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