Nobilia

Dr. Oliver Streit zieht sich zurück

Kein plötzlicher Abschied, sondern von langer Hand geplant: Zum Jahresende wird Dr. Oliver Streit wunschgemäß sein Engagement bei Nobilia beenden. Zwei Jahrzehnte lang hat er als Geschäftsführer die Entwicklung von Europas führendem Küchenhersteller maßgeblich mitgestaltet und geprägt, mit vertrieblichem Geschick und einem schlagkräftigen Team Erfolg und Anerkennung erlangt.

Dabei war 1999, als der heute 59-Jährige ins Unternehmen eintrat, ein schwieriges Jahr für Nobilia, in dem der Umsatz um über 8 Prozent auf 685 Mio. DM abgerutscht war (heute ist es rund das Vierfache). Die Karriere von Streit bis dahin begann mit einer Banklehre, verlief über Studium und Unilever (als Trainee), woran sich dann sieben Jahre in der Unternehmensberatung anschlossen. Bereits kurz nach seinem Start in Verl wurde Streit die Verantwortung als Vertriebsleiter für Deutschland übertragen, wenige Jahre später konnte er seine berufliche Erfahrung auch in den Bereichen Marketing und Export einbringen. Seit 2008 ist er Geschäftsführer für die Bereiche Vertrieb und Produktmanagement.

Für sein erfolgreiches Engagement und die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zollt ihm Inhaber Werner Stickling großen Dank, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Geschäftsleitung der Bereiche Vertrieb, Marketing und Produktstrategie wird nun künftig Bernd Weisser verantworten. Dieser ist im Oktober vergangenen Jahres zu Nobilia gekommen und war zuletzt Geschäftsführer Vertrieb und Marketing von Tetra in Melle.

Seit über 15 Jahren im Betrieb, erhält zudem Exportleiter Matthias Keudel Prokura.

Die Branche kennt Dr. Oliver Streit nicht nur als Nobilia-Geschäftsführer, sondern auch durch seine Rolle als Vorstandssprecher bei der AMK. Wie bereits gestern gemeldet, hat er auch diese Rolle satzungsgemäß niedergelegt, woraufhin u. a. Bernd Weisser am 18. November in das AMK-Gremium gewählt wurde.

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