kika/Leiner

Dr. Herbert Koch zum Atlas-Beitritt

Seit dem 1. August ist kika/Leiner, Österreichs Nr. 1, Mitglied beim Atlas-Verband (siehe Online-News vom 4. August). Die "möbel kultur" sprach mit kika/Leiner-Geschäftsführer Dr. Herbert Koch. möbel kultur: Bislang war

Seit dem 1. August ist kika/Leiner, Österreichs Nr. 1, Mitglied beim Atlas-Verband (siehe Online-News vom 4. August). Die "möbel kultur" sprach mit kika/Leiner-Geschäftsführer Dr. Herbert Koch.
möbel kultur: Bislang war kika/Leiner verbandsfrei. Warum haben Sie sich jetzt entschlossen, einem Verband beizutreten?
Dr. Herbert Koch: Die deutsche Verbands-Struktur ändert sich derzeit gewaltig. In den letzten Monaten sind mehrere Verbände an uns herangetreten. Und wir haben uns viel Zeit gelassen, bis wir uns für Atlas entschieden haben.
möbel kultur: Warum fiel Ihre Wahl letztendlich auf Atlas?
Wir glauben, dass wir die Zukunft gemeinsam noch besser bewältigen können. Rein sachlich und auch menschlich gab es allerings zwischen den Verbänden keine so gravierenden Unterschiede. Und es wäre auch völlig ungerechtfertigt zu sagen, es gäbe gegenüber den anderen Verbänden Nachteile. Zum Schluss war es dann auch ein Gefühl, das uns sagte: Mit Atlas klappt's noch besser.
möbel kultur: Werden Sie in Zukunft, nach dem Anschluss an einen deutschen Verband, auch hierzulande Möbelhäuser betreiben?
Dr. Herbert Koch: Das ist vorläufig überhaupt nicht beabsichtigt. Unsere Hauptgründe, überhaupt einem Verband beizutreten lagen darin, Gedanken auszutauschen und natürlich auch, Einkäufe zu bündeln.Unser einziger Auslandsmarkt ist derzeit Ungarn, wo wir auch stark epandieren. Dabei soll es vorerst aber bleiben.
möbel kultur: Wie lief bei Ihnen das erste Halbjahr 2000?
Dr. Herbert Koch: Unser aktueller Jahresumsatz liegt bei 2,3 Mrd. DM. Ähnlich wie in Deutschland hatten auch wir im Mai und Juni zwei sehr harte Monate. Trotzdem glauben wir, dass wir das gesamte Jahr mit Plus/Minus/Null abschließen werden.