Höffner
Doch nach Barsbüttel
Er hat den längeren Atem, das nötige Kleingeld und seine ureigene Ansiedelungsstrategie: Höffner-Chef Kurt Krieger darf nun doch in Barsbüttel, östlich von Hamburg, einen 30.000er bauen. Zur Erinnerung: Bereits Anfang
Er hat den längeren Atem, das nötige Kleingeld und seine ureigene Ansiedelungsstrategie: Höffner-Chef Kurt Krieger darf nun doch in Barsbüttel, östlich von Hamburg, einen 30.000er bauen.
Zur Erinnerung: Bereits Anfang 1998 hatte das Begros-Mitglied in einem Handstreich zwölf Hektar Grund und Boden, auf denen das geplante Gewerbegebiet errichtet werden sollte, von den Landwirten gekauft. Die Politik reagierte verschnupft und legte das Projekt erst mal auf Eis. Jetzt ist es aufgetaut worden. Ein neuer SPD-Fraktionschef, eine neue Abstimmung: Mit 15 zu sechs Stimmen forderte die Gemeindevertretung ein "Zielabweichungsverfahren" zum Regionalplan. Klartext: Höffner kann kommen und gleich auch noch 6.000 Quadratmeter Discount und 10.000 Quadratmeter Baumarkt mitbringen.
Ein paar hundert Kilometer weiter südlich bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an: Nach heftigen Protesten gegen den Höffner-Kauf von Grundstücken, auf denen in Fürth bei Nürnberg ein Gewerbegebiet ausgewiesen werden soll, bröckelt auch dort die Front. Kurt Krieger will hier 40.000 Quadratmeter ans Netz schicken.

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