Für einen Erhalt der Schieder Wohnmöbelwerke muss schnellstens ein Investor gefunden werden.

Wohnmöbelwerke Schieder

Doch keine Rettung durch Forte

"Mit Schreiben vom 21.06.2011 zog zu unserer Überraschung und zu unserem Bedauern der aktuell letzte Interessent, mit dem eine Kaufabsichtserklärung vereinbart war, das Angebot über den Erwerb der Wohnmöbelwerke Schieder GmbH zurück" - mit diesen Worten informierten Steffen Urbschat, Geschäftsführer der Wohnmöbelwerke Schieder, und Insolvenzverwalter Dr. Hendrik Heerma jetzt, dass aus einer Übernahme des Herstellers durch Forte nichts wird. Das polnische Unternehmen hatte in der vergangenen Woche noch einen "letter of intent" unterschrieben und mitgeteilt, die Schieder Wohnmöbelwerke zum 1. Juli kaufen zu wollen.

Dr. Heerma und Urbschat wollen weiterhin versuchen, "den Betrieb oder Teile hiervon zu veräußern." Bestehende Aufträge sollen bis zum 31. Juli abgearbeitet und neue nur innerhalb dieses Zeitraums und nach einer Erlaubnis des Insolvenzverwalters angenommen werden. Findet sich bis Ende Juli kein neuer Investor, wird das Unternehmen abgewickelt.

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