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DIY-Branche weiter auf Wachstumskurs

Die Bau- und Gartenfachmärkte profitieren weiter von der Lust der Verbraucher, ihre eigenen vier Wände zu verschönern. Im dritten Quartal, das ansonsten eher durch Umsatzzurückhaltung in der Hauptreisezeit bzw. in der ausgehenden Gartensaison gekennzeichnet sind, konnte die Branche weiterhin zweistellige Zuwächse verzeichnen.Wie der BHB - Handeslverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. mitteilte, setzte die Branche von Januar bis September in Deutschland 17,32 Mrd. Euro um. Das entspricht einem Plus von 15 Prozent. Auf vergleichbarer Fläche entspricht der Anstieg sogar 15,4 Prozent.

In Österreich, das vom Lockdown im Frühjahr in weit stärkerem Maße betroffen war als seine Nachbarländer, betrug das Umsatzwachstum bei einem Gesamtumsatz von 2,3 Mrd. Euro 11,4 Prozent, auf vergleichbarer Fläche 10,2 Prozent. Die Bau- und Gartenfachmärkte in der Schweiz setzten im Dreivierteljahresvergleich bei 2,76 Mrd. Schweizer Franken (CHF) 7,4 Prozent mehr um (flächenbereinigt ebenfalls +7,4%).

"Diese Zahlen sind erfreulich und spiegeln sehr realistisch den hohen Arbeitsumfang unserer Mitarbeiter auf der Fläche wider“, betont BHB-Vorstandssprecher Peter Tepaß. „Während die Kollegen und Kolleginnen in den deutschen Märkten fast durchgehend dieses zweistellige Wachstum unter hohen Sicherheitsstandards umsetzten, kann man zudem in der Umsatzkurve der schweizer und der österreichischen Bau- und Gartenfachmärkte deutlich die Folgen eines wochenlangen Lockdowns ablesen.“

Die Spitzenplätze unter den bei den deutschen Kunden meistgekauften Sortimenten belegen die Gartensortimente, klassische Heimwerkerartikel und Baumaterialien. So erzielten die größten Zuwächse das Segment Farben/ Malerzubehör mit einem Plus von 28,7 Prozent, Gartenausstattung mit einem Anstieg von 26,2 Prozent, Holz mit einem Wachstum 25,5 Prozent, Gartenmöbel mit einem Plus von 25,2 Prozent und Werkzeuge/Handwerkzeuge mit einem Anstieg von 21,9 Prozent. Lediglich der Bereich Automotive (Autozubehör, Anhänger, Fahrzeuge etc.) sinkt um 3,7 Prozentpunkte und spiegelt damit die eingeschränkte Mobilität
der Deutschen im Corona-Jahr wider.
 

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