Kika/Leiner
Discountlinie soll im Frühjahr ans Netz gehen
Nachdem die Kika-Leiner-Gruppe mit der Verpflichtung von Dirk Herzig im April die Errichtung einer Discount-Schiene angekündigt hatte (moebelkultur.de berichtete), wurden jetzt neue Details bekannt. Wie CEO Dr. Gunnar George gegenüber
Nachdem die Kika-Leiner-Gruppe mit der Verpflichtung von Dirk Herzig im April die Errichtung einer Discount-Schiene angekündigt hatte (moebelkultur.de berichtete), wurden jetzt neue Details bekannt. Wie CEO Dr. Gunnar George gegenüber dem „Wirtschaftsblatt“ erklärte, soll sie im Frühjahr 2017 ans Netz gehen. Zwei Standorte habe er bereits im Visier. Für die kommenden drei Jahre geht er von der Eröffnung von fünf bis acht Filialen aus. Einen Namen für die Geschäfte gebe es noch nicht.
Insgesamt betreiben die Österreicher 18 Leiner- und 32 Kika-Standorte. Künftig soll sich das gleichmäßiger verteilen. Außerdem werden einige Filialen in Discounter umgewandelt. „Aber nicht Hartdiskonter wie Möbelix“, betont George. Dieser wird vom Wettbewerber XXXLutz betrieben.
Unterdessen ist Kika/Leiner davon abgerückt, beide Marken gemeinsam zu bewerben. Durch das Vorhaben seien Kunden den Häusern ferngeblieben. So wird bei Leiner weiterhin Wert auf Marken gelegt, während Kika die jüngeren Zielgruppen ansprechen soll. Gleichzeitig erhalten beide Häuser eine Abteilung „Junges Wohnen“. Alle Standorte werden nun sukzessive saniert und umgebaut. Die Kosten dafür veranschlagt das Unternehmen mit acht bis 15 Mio. Euro je Haus.
Insgesamt blickt George optimistisch nach vorn. „Wir verdienen wenig Geld, sind aber positiv für die Zukunft“, so der CEO. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2015/16 sei vom Ertrag her „besser als eine schwarze Null“ gewesen. Der Bericht dazu wird noch veröffentlicht.

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