Logistik als Thema: Die D’art Design Group kehrte das Innere nach außen. Per iPad konnte man visualisieren, welche Projekte sich in den Kisten versteckt hatten.

Inszenierung als Statement für Tierschutz: Itab.

Schaufensterpuppen 4.0: Genesis zeigte fantasievolle Figuren.

Black Forest Experience: Auf eine Tour durch den kreativen Schwarzwald nahm Häfele die Besucher bei ihrem Messedebüt mit.

Analoge und digitale Welt kreativ dargestellt von dem Kristiania University College in Oslo.

Premium City mit Präsentationen und Vorträgen der Hochschule Düsseldorf.

Emotionalisierung und Individualisierung des Alltagsgegenstandes Kleiderbügel: Kompliment für den starken Auftritt von Mawa.

Spektakulärer Auftritt von Raumwerk.

Store Design and Value Engineering hieß das Motto am Umdasch-Stand mit hochsensiblen Sensoren.

„Shared Spaces“ hatten Ansorg, Visplay und Vizona ihren Auftritt überschrieben. Ein Anziehungspunkt waren die indoor gezüchteten Pilzkulturen.

Zum dritten Mal dabei: Jab Anstoetz mit Stoffen für den Objektbereich.

Euroshop

Digitalisierung und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt

Auf der alle drei Jahre stattfindenden Euroshop, die noch bis morgen in Düsseldorf läuft, dominieren diesmal ganz klar zwei Themen: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Während auf der letzten Veranstaltung noch viele Prototypen oder Produkte vorgestellt wurden, die Zukunftsmusik spielten, sind High-Tech-Lösungen jetzt im Handel angekommen. Dazu zählen Leitsysteme für den POS, genauso wie Tracking-Lösungen oder Check-out-Ideen, um die Warteschlangen an den Kassen zu minimieren.  „Für den stationären Handel wird es immer wichtiger, zu wissen was der Kunde im Laden macht. Denn der Onlinehandel hat in der Kenntnis von Kundendaten einen Vorsprung“, so EHI-Experte Marco Atzberger, der gemeinsam mit Axis eine weltweite Retailstudie vorstellte. Danach gibt es zwar Unterschiede im Kaufverhalten zwischen Paris, Shanghai und New York und auch das Bezahlverhalten divergiert, allerdings spielt der Komfort in allen Ländern eine wichtige Rolle, oftmals eine wichtigere als der Preis. Preiswürdigkeit sei in Deutschland ein Hygienefaktor geworden.

Licht und Bildschirme lassen sich immer individueller steuern, sodass Frequenzen gelenkt werden können. So kann auch die Atmosphäre im Raum, je nachdem wer ihn betritt, entsprechend angepasst werden. Ein Check-in-Terminal, bei dem sich der Kunde inspirieren lassen kann und der die Augenbewegungen misst, macht es möglich.

Neben den digitalen Optionen gehört Nachhaltigkeit zu den Wachstumsthemen und das nicht nur bei Schaufensterpuppen aus recyceltem Plastik, sondern auch im Ladenbau durch den Einsatz von Verbundmaterialien aus wiederverwendeten Stoffresten. Urban Gardening bleibt ebenso ein starker Trend wie Fast Flooring, also Böden, die ohne Kleber auf jedem Untergrund schnell verlegt werden können.

Ein ersten Eindruck von der Euroshop vermittelt die Bilderstrecke. Einen ausführlichen Bericht davon lesen Sie in der März-Ausgabe der „möbel kultur“.

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