Der BEVH hat die Verbaucherzahlen für das 2. Quartal 2019 veröffentlicht.

BEVH

Digitaler Möbel-Commerce legt um 14,4 Prozent zu

Von April bis Juni gaben deutsche Endverbraucher im Online-Handel 17.363 Mio. Euro aus. Der gesamte interaktive Handel erzielte einen Umsatz in Höhe von 17.964 Mio. Euro, damit liegt der E-Commerce-Anteil bei 96,7 Prozent. Das bestätigen die aktuellen Zahlen der Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH). In der Kategorie Möbel, Lampen und Dekoration zeigt sich großes Wachstumspotenzial, denn die Erlöse kletterten im 2. Quartal 2019 um 14,4 Prozent auf 1.241 Mio. Euro (2. Q. 2018: 1.084 Mio. Euro). Der Bereich DIY und Blumen brachte einen Online-Umsatz in Höhe von 720 Mio. Euro (+ 14%). Hobby und Freizeitartikel stiegen ebenfalls und erzielten Erlöse von 745 Mio. Euro (+ 12,3 %).

Die Kategorie „Multichannel“ im E-Commerce-Anbietern aus dem stationären Einzelhandel und Katalog-Versandhandel wuchs im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent und erwirtschaftete 6.215 Mio. Euro. Darunter verzeichneten die Versender mit Herkunft aus dem stationären Geschäft ein geringes Plus von 5,9 Prozent. Die Umsätze lagen bei 2.691 Mio. Euro. Mit einem weiteren Wachstum von 13 Prozent gegenüber 2018 und Erlösen in Höhe von 8.020 Mio. Euro besetzen die digitalen Marktplätze wieder fast die Hälfte des Gesamtumsatzes.

Der E-Commerce-Umsatz wird nach Einschätzung des BEVH 2019 die 70 Mrd. Euro-Marke überspringen und knapp unter 72 Mrd. Euro brutto (+10,5 %) liegen. Für den Gesamtmarkt des Interaktiven Handels rechnet der BEVH mit einem Wachstum von 8,6 Prozent auf rund 73,95 Mrd. Euro brutto.

In der Verbraucherbefragung „Interaktiver Handel in Deutschland“ werden von Januar bis Dezember 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter ab 14 Jahren zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel sowie zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z.B. im Bereich Reisen oder Ticketing) befragt. Die Studie wird durch Beyondata durchgeführt.

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