Kimocon

Die vernetzte Küche stellt sich neu auf

Sukzessive werden derzeit die vernetzten Tielsa-Küchen im Handel auf Kimocon umgestellt, denn wie berichtet, hatte Christian Hartmannsgruber zum 15. Mai das Unternehmen in die neue GmbH überführt. Doch wegen der Namensrechte müssen sich die Händler keine Sorgen machen, die seien gesichert, verspricht Hartmannsgruber nach Bekanntwerden der Tielsa-Verstrickung mit Hans Overbeck, Weggefährte des früheren Alno-CEO Max Müller.

Und auch sonst lässt sich der umtriebige Selfmademan nicht entmutigen. Während zwar der Euronics-Verband in Beckermann Küchen einen neuen Vermarktungspartner gefunden hat, konnte Kimocon seinerseits eine exklusive Kooperation mit den Verbandspartnern EP und Garant in Österreich starten. Und diese Zusammenarbeit laufe vielversprechend an, bereitet sich Hartmannsgruber gerade auf die Messepräsentation in Linz vor. „Doch die Österreicher sind stärker am Thema Ergonomie als an der Smart-Home-Vernetzung interessiert“, stellt er gegenüber moebelkultur.de fest. 

Eine Stärke seines Unternehmens sieht Hartmannsgruber vor allem darin, dass die Küchen nicht einfach nur über die intelligente Technik verfügen, sondern Kimocon auch die Dienstleistungen rundum dazu anbietet. So wurden auch die Vertragsvereinbarungen mit dem Portal von Digitalstrom noch enger gestaltet.

Geprägt durch die Alno-Insolvenz, wollen sich Hartmannsgruber ebenso wie Kompagnon Hansjörg Rollshausen nicht mehr nur auf einen Holz-Lieferanten verlassen. Deshalb wird er neben Störmer und Express Küchen demnächst einen weiteren Hersteller hinzunehmen. Am Wochenende startet erst einmal eine neue Website. Überdies werden zwei neue Mitarbeiter für Vertrieb und Planung zur Verstärkung des Teams aus sieben Kollegen gesucht. Weitere Überraschungen werden zur Kölner LivingKitchen verraten, freut sich Hartmannsgruber bereits aufs nächste Jahr.

Diese Seite teilen