imm meets Russian Market: Das Besucherprogramm ging bei der imm cologne 2012 voll auf.

imm cologne 2012

Die Russen waren da

Das Besucherprogramm für russische Händler und Architekten ist voll aufgegangen. Der Antreiber der Initiative, Reiner Kropp, Geschäftsführer des Serviceverbandes Premiumwerk, hatte in Köln alle Hände voll zu tun und war ein begehrter Gesprächspartner. Gemeinsam mit Produktmanager Uwe Deitersen von der Koelnmesse hatte er ein "Rundum-Sorglos-Paket" für Besucher aus den GUS-Staaten geschnürt. Highlight des Russland-Engagements war die Veranstaltung "imm meets Russian Market" am Dienstagabend, zu der sich etwa einhundert Personen einfanden. In einer Podiumsdiskussion beleuchteten hochkarätige Referenten die Absatzchancen für deutsche Hersteller auf dem russischen Markt. Mit dabei waren z.B. Peter Galfe, Vertriebsdirektor von DeSede, Norbert Bretz, Jörg von Sichart, Geschäftsführer von Christine Kröncke und Andreas Kress, Geschäftsführer von Zeyko. Tenor der Referenten: Der Markt bietet noch viel Potenzial. Der höchste Exportanteil eines deutschen Herstellers nach Russland liege höchstens bei fünf Prozent. Das sei viel zu wenig.

Daneben gaben renommierte russische Händler Auskunft darüber, wie deutsche Hersteller das Geschäft weiter forcieren können. Demnach sei die Qualität der deutschen Produkte das Verkaufsargument Nummer eins und auch das Design komme in Russland immer besser an, nachdem jahrelang die Italiener die Nase vorn hatten. Defizite gebe es hingegen in der Aufbereitung der Kataloge und des Bildmaterials. Schließlich werde in den russischen Studios intensiv mithilfe von Print-Unterlagen geplant - und letztlich auch verkauft. Auch deshalb steckte Premiumwerk viel Arbeit in den 200 Seiten starken Katalog mit der Kollektion für 2012. Zudem bemerkten die russichen Händler, dass das Russland-Geschäft nicht allein dort funktioniere, "wo die Lufthansa hinfliegt". Auch abgelegne Regionen böten guten Perspektiven.

Nach dem Erfolg des Russland-Programms wünschen sich alle Beteiligten eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Schließlich sind dann auch die Küchen wieder in Köln. Und die erfreuen sich in Russland aktuell ganz besonderer Beliebtheit.

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