Real steht eine harte Restrukturierung bevor. Foto: Real GmbH

Metro AG

Die Real-Restrukturierung wird hart

Nachdem der Kaufvertragsunterzeichnung stehen Real offenbar harte Zeiten bevor. Metro hatte die Handelskette nach langer Suche an an den deutschen Immobiliengiganten x+bricks und den russischen Investor SCP Group veräußert. Sobald das Geld fließt, ist der Lebensmittelkonzern in neuer Hand.

Die Vorstandschefin der SCP Group erklärte nun in einem Interview mit dem Handelsblatt: „Es ist in der Tat eine herausfordernde Akquisition, Real so wie es heute ist, ist nicht zukunftsfähig. Wir treffen keine überhasteten Entscheidungen und geben Real eine faire Chance.“ Aber: „Wir sehen heute schon, dass es schwierig wird.“ Gleichzeitig stellt sie klar: „Unser Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu retten.“

Nach einem Bericht von "Chip" werden im Rahmen der Restrukturierung ein Großteil der 276 Filialen an Mitbewerber wie Kaufland oder Edeka veräußert. Weitere Standorte sollen zu Mini-Malls umgebaut werden, in denen auch Platz für weitere Geschäfte wie Aldi oder Rewe ist. Eine kleine anzahl von rund 50 Märkten bleibt dagegen zumindest für die kommenden zwei Jahre unter dem Namen Real bestehen. Sollten sie in dem Zeitraum keine Erfolge erzielen, werden auch sie geschlossen oder weiterverkauft.

Welche von den einzelnen Szenarien betroffen sind, ist noch nicht bekannt.

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