Geba

Die Produktion wird eingestellt

Trauer in Löhne: Trotz einer zufriedenstellenden Hausmesse mit rund 400 Besuchern geht es beim insolventen Küchenhersteller Geba nicht mehr weiter. Am vergangenen Wochenende sind die Verhandlungen mit den letzten beiden

Trauer in Löhne: Trotz einer zufriedenstellenden Hausmesse mit rund 400 Besuchern geht es beim insolventen Küchenhersteller Geba nicht mehr weiter. Am vergangenen Wochenende sind die Verhandlungen mit den letzten beiden Interessenten gescheitert. Dies bestätigte der Geschäfts-Verantwortliche Marc Stassni gegenüber moebelkultur.de. "Die Mannschaft hat bis zum Schluss durchgepowert. Wir alle waren auf die Zukunft ausgerichtet. Und jetzt ist im letzten Moment die Hoffnung geplatzt", so Stassni.
Grund für die Absage der potenziellen Investoren war wohl die mangelnde Kundensubstanz. Ein unlösbares Dilemma für Marc Stassni und den Insolvenzverwalter: kein Investor ohne Kunden und weniger Kunden ohne Investor. "Es schmerzt wirklich sehr, etwas so Schönes fallen zu lassen, aber eine Fortführung ist unmöglich", erklärte Stassni.
Bis Mitte November wird Geba, das im März Insolvenz angemeldet hatte, noch Aufträge annehmen, dann läuft die Produktion aus. Von den zurzeit 46 Mitarbeitern werden nach und nach alle freigestellt. Damit endet die Geschichte des Unternehmens nach 81 Jahren.