Die Planungen für das Mutschler-Center in Ulm schreiten voran. (Foto: Google Maps)

Michael Mahler im Interview

Die Planungen für Neu-Ulm laufen auf Hochtouren

Die Mahlers stecken mitten in den Planungen für das Mutschler-Center in Neu-Ulm. Im April hatte das Familienunternehmen aus Bopfingen das Einkaufszentrum mit einer Fläche von 66.000 qm von der Berliner Immobilien Holding (BIH) gekauft. Da noch in diesem Jahr ein eigenes Möbelhaus in dem Gebäude eröffnet werden soll, treiben die Mahlers das Projekt mit Hochdruck voran: "Optisch gibt es an dem Komplex einiges zu verschönern. Es wird mehr als ein Facelift werden, aber die Substanz ist noch in Ordnung", erklärt Michael Mahler heute gegenüber moebelkultur.de. Das bezieht sich insbesondere auf den Haupteingang an der Borsigstraße, der abgerissen werden soll.

Das zukünftige Möbelhaus plant das Familienunternehmen als Vollsortimenter. Nicht unweit entfernt befinden sich ein Poco- und ein Roller-Markt, weshalb die Mahlers keinen Discounter in Neu-Ulm betreiben werden. Ebenfalls befinden sich zwei Baumärkte in der Nähe. Von den jetzigen Geschäften im Center sollen die Ankermieter gehalten werden. "Anbieter aus dem Lebensmittel oder Fashion-Bereich sorgen schließlich für Frequenz", weiß Mahler. Sobald die Stadt ihr Okay für die Umbauten gegeben hat, kann es losgehen. Die letzte Hürde sollte nicht zu hoch sein, schließlich zeigt sich Neu-Ulm erfreut darüber, dass die Shopping Mall wiederbelebt wird.

Wie das Union-Mitglied das Ulm-Projekt stemmt, ist beachtlich. Schließlich hatte sich Mahler erst im vergangenen Jahr den Umbau des Standortes Siebenlehn 25 Millionen Euro kosten lassen. "Natürlich schütteln wir solch ein weiteres Riesenprojekt nicht einfach aus dem Handgelenk. Denn mit unseren drei Häusern spielen wir nicht in einer Liga mit den großen Filialisten der Branche. Aber wir glauben fest an das Mutschler-Center als Möbelstandort und freuen uns auf dessen Reanimation", erklärt Michael Mahler.

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