Mit der Q-Biss-One-Fassade , die sich u. a. an Porsche-Autohäusern findet, unterstreicht Finke seine Wertigkeit schon von außen.

Finke Hamm

Die neue Pilgerstätte im Herbst

Schon vor der VIP-Eröffung, die am heutigen Nachmittag stattfindet, konnte sich die “moebelkultur.de”-Redaktion ein Bild vom neuen Finke-Standort in Hamm machen. Erstmals zeigt die Unternehmensgruppe hier sowohl ein konventionelles Einrichtungshaus auf 36.000 qm als auch den Mitnahmemarkt Carré auf 8.000 qm. Erwartungsgemäß gibt es bei beiden Konzepten besondere Highlights, die dafür sorgen werden, dass die gesamte deutsche Möbelwelt in diesem Herbst nach Hamm-Rhynern pilgert. Das fängt schon mit der Architektur von Blocher Blocher Partners an, sodass Firmeninhaber Wilfried Finke gewohnt selbstbewusst betont: „Die Gebäude sind mit ihrer amorphen Form, ihrer hochwertigen Fassadengestaltung und ihrem gemeinsamen Auftritt durch die verbindende Freifläche einzigartig in Deutschland.“ Und das sogar im Dunkeln, denn spezielle LEDs von Philips beleuchten den Komplex in unterschiedlichen Farbtönen. Auch beim Ladenbau und der Gestaltung von innen wurde nicht gespart – insgesamt investierte Finke stolze 70 Mio. Euro in den neuen Standort, der ein Einzugsgebiet von 75 Kilometer bedienen will. Dr. Rudolf Christa, Sprecher der Geschäftsführung, ist aber davon überzeugt, dass manche Sortimente so besonders sind, dass Kunden bereit sein werden, auch noch weitere Strecken zurückzulegen. Gemeint sind Produkte wie die Küchen Marchi la cucina oder Leuchten von Brand van Egmond. Ohnehin lässt die Küchenabteilung in exponierter Lage im Erdgeschoss auf 4.500 qm mit 170 Ausstellungsmodellen kaum Wünsche offen, die Preislagen für Wohnungen in der Zechensiedlung bis hin zur Luxusvilla bietet. Und die sich auch dem Thema Smart Home intensiv widmen will.

Doch auch in den Segmenten Wohnen und Speisen offeriert das neue Haus eine herausragende Auswahl an internationalen Stilen – von englischem College-Look bis hin zu amerikanischem „Cape Cod”. Für besonderen Wohlfühlfaktor sorgt die Landhaus-Abteilung, die das Thema auf unterschiedlichste Art und Weise interpretiert und in dessen Mittelpunkt gigantische Körbe mit Grünpflanzen von der Decke hängen. „Das Thema Natürlichkeit hat uns viel beschäftigt“, so Alexander Finke, Sohn des Inhabers.

Besondere Anziehungskraft soll auch das Restaurant im Obergeschoss ausüben, das mit 400 Plätzen, vier verschiedenen Live-Cooking-Areale und diversem Ambiente mit Hilfe eines besonderen Marketingkonzeptes auch Raum für Bus-Touren und den Autobahnfahrern bieten soll, die Lust auf eine Pause haben. Dabei immer im Visier: die weiblichen Kunden.

Premiere in der Unternehmensgruppe feiert das Konzept Carré, das auf 8.000 qm neben smartem Jungen Wohnen „für die iPhone-Generation“ das „größte Kare-Studio weltweit“ ausstellt und zudem eine unkonventionelle Bistro-Ausstattung zeigt. Alle Produkte sind aufgrund der über 4.000 qm großen Lagerfläche im 2. Obergeschoss zu 100 Prozent verfügbar.

Nach dem Pre-opening heute um 14 Uhr gehen die beiden Häuser morgen früh offiziell an den Start. Erste Fotos des neuen Finke-Centers sehen Sie in der Bilderstrecke. Lesen Sie einen ausführlichen Bericht in der Oktober-Ausgabe der "möbel kultur“.

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