Vivonio Furniture
Die nächste Übernahme
Vivonio Furniture übernimmt den niederländischen Schrankhersteller Noteborn. Damit stärkt die Holding kurz nach dem Erwerb von Leuwico erneut ihre Position als Player im europäischen Möbelmarkt. Das niederländische Unternehmen mit Sitz
Vivonio Furniture übernimmt den niederländischen Schrankhersteller Noteborn. Damit stärkt die Holding kurz nach dem Erwerb von Leuwico erneut ihre Position als Player im europäischen Möbelmarkt.
Das niederländische Unternehmen mit Sitz in Heerlen wurde 1983 von Jan Noteborn gegründet und seit 1995 in zweiter Generation von Norman Noteborn geführt. Die Firma stellt unter anderem maßgefertigte Schranksysteme her und beschäftigt inzwischen rund 70 Mitarbeiter. 2016 erwirtschaftete der Kastenmöbler einen Umsatz von rund elf Mio. Euro und ist auf dem europäischen Markt vor allem in den Benelux-Staaten, hier insbesondere in Belgien, gut aufgestellt.
Gemeinsam mit der Vivonio-Gruppe will Noteborn seine Marktposition im deutschen, österreichischen und schweizerischen Möbelfachhandel weiter ausbauen. „Wir möchten frühzeitig die Weichen für die Weiterentwicklung und Zukunft des Unternehmens stellen und haben uns im Zuge der Nachfolgeregelung für die Vivonio Holding als starken Partner mittelständischer Unternehmen entschieden. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere angestrebten Wachstumsziele unter dem Dach der Vivonio-Gruppe deutlich schneller realisieren können, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, wer wir sind: ein Familienunternehmen mit jahrelanger Tradition“, erklärt Norman Noteborn, der Geschäftsführer des Unternehmens bleibt.
Im Hinblick auf den deutschen Markt strebt Noteborn eine enge Kooperation mit Vivonio-Tochter und Schranksystemhersteller Martin Staud an. „Begehbare Ankleiden und Kleiderschränke liegen im Trend und stellen für die Gruppe ein großes Wachstumspotenzial dar, welches wir gemeinsam mit unseren Handelspartnern ausschöpfen möchten“, sagt Vivonio-Geschäftsführer Elmar Duffner.
Noteborn wird das fünfte Tochterunternehmen und der sechste Fertigungsstandort der Vivionio Gruppe, die als Vivonio Furniture GmbH 2012 in München gegründet wurde. Bisher umfasste die Gruppe vier Unternehmen – Maja, Staud, Leuwico und Sciae – und erwirtschaftete mit fünf Werken und rund 1.300 Mitarbeitern einen Gruppenumsatz von jährlich etwa 300 Millionen Euro.
Mehrheitseigentümer von Vivonio sind vom europäischen Eigenkapitalinvestor Equistone Partners Europe beratene Fonds, eine Minderheit halten von der Orlando Management AG beratene Beteiligungsfonds sowie das Management. „Mit diesem Zukauf gehen wir einen weiteren Schritt, um noch aktiver am Konsolidierungsprozess der Industrie teilzunehmen. In den Jahren unserer Zusammenarbeit konnte der Umsatz der Vivonio Furniture Gruppe um über 40 Prozent gesteigert werden“, so Michael H. Bork, Senior Partner und Mitglied der Equistone Geschäftsführung.

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