Jahnke
Die Lichter gehen noch längst nicht aus
Ein Kommentar in unserem Online-Forum "möbel talk" schlug heute hohe Wellen. Denn dort verkündete ein Betroffener bereits das Ende von Jahnke Möbel in Trittau, da noch immer kein Investor für
Ein Kommentar in unserem Online-Forum "möbel talk" schlug heute hohe Wellen. Denn dort verkündete ein Betroffener bereits das Ende von Jahnke Möbel in Trittau, da noch immer kein Investor für den angeschlagenen Möbelhersteller gefunden worden sei. Moebelkultur.de nahm diesen Kommentar zum Anlass, beim Insolvenzverwalter Dr. Gideon Böhm von der Anwaltskanzlei Münzel & Böhm nachzufragen. Dort hüllt man sich aber noch bis morgen in Schweigen, dann soll es eine Pressemitteilung zur Lage bei Jahnke geben.
Aus verlässlicher Quelle erfuhr moebelkultur.de nun vor wenigen Minuten, wie sich die Situation in Trittau aktuell darstellt: In der vergangenen Woche pochte der Jahnke-Betriebsrat demnach auf eine Stellungnahme des Insolvenzverwalters. Wie in solchen Fällen üblich hielt sich die Anwaltskanzlei mit konkreten Informationen zurück, um den Gang der Verhandlungen mit einem potenziellen Investor nicht zu stören. "Bis heute liegt nichts Verbindliches vor", hieß es dementsprechend gegenüber dem Betriebsrat, womit Dr. Gideon Böhm und sein Kanzleiteam sicher die Wahrheit sagte – aber eben nicht die ganze Wahrheit. Denn die Verhandlungen waren zu diesem Zeitpunkt wohl schon weit fortgeschritten und stehen nun kurz vor dem Durchbruch. Ein Grund dafür, warum sich Münzel & Böhm mit einer Stellungnahme heute noch zurückhielt. Deshalb wird die für morgen angekündigte Pressemitteilung nun mit großer Spannung erwartet.
Fest steht, dass bei Jahnke in voller Besetzung gearbeitet wird und die Produktion gut zu tun hat. Ein Insider begründet das mit einem für die Saison überdurchschnittlichen Auftragseingang. Demnach sei der gesamte Außendienst in den vergangen Wochen bei allen entscheidenden Handelsgruppierungen vor Ort gewesen. Der Einsatz sei mit entsprechenden Aufträgen belohnt worden – auch weil eine Woge der Solidarität nach Trittau geschwappt ist. Auf ein Unternehmen mit einer nicht unerheblichen Marktbedeutung im Bereich der Medienmöbel will der Handel offenbar nicht so leicht verzichten. "Hier gehen die Lichter noch längst nicht aus", sagte der Informant gegenüber moebelkultur.de .

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