Der deutsche Küchenmarkt nach Segmenten 2010.

BBE Handelsberatung

Die Küchenbranche wird weiter wachsen

Positive Aussichten: Im aktuellen "Markt:Monitor Küchen 2011" prognostizieren die BBE Handelsberatung und Marketmedia 24 der Küchenbranche ein weiteres Wachstum. Nachdem sich das Marktvolumen für Einbauküchen von 2006 bis 2010 jährlich erhöhte und sich auf insgesamt 2,4 Prozent kumuliert, geht die Studie für 2012 von einem erneuten Anstieg auf 13,3 Mrd. Euro zu Endverbraucherpreisen aus. Davon profitieren die Teilmärkte in unterschiedlicher Weise - Spülen und Armaturen werden demnach als "Lifestyle-Accessoires" überproportional zulegen.

Im Jahr 2010 stellte sich der deutsche Küchenmarkt nach Segmenten wie folgt dar: 55 Prozent machten Küchenmöbel aus, 30 Prozent Elektro-Einbaugeräte, 11 Prozent Elektro-Sologeräte, zwei Prozent Spülen und Armaturen sowie ein Prozent Montageleistungen (siehe Grafik oben). Im Schnitt legt dabei aktuell jeder Deutsche für die Küche knapp 157 Euro auf den Tisch, so das Ergebnis der Michael Bauer Research, die am "Markt:Monitor Küchen 2011" ebenfalls beteiligt war. Stabil bleibt die Verteilung der Distributionswege. Auch künftig schneidet sich der Möbelhandel das größte Stück vom Küchen-Kuchen ab. Nach Angaben der Studie könnte er 2011 sogar die 32 Prozent-Marke knacken. Dichtauf folgen die Küchenspezialisten - vom Studio bis zum Fachmarkt. Daneben spielt der Technische Fachhandel eine wichtige Rolle. Das Internet tritt allenfalls bei der Vermarktung von Elektrogeräten als Marktplayer mit wachsenden Anteilen in Erscheinung.

Der aktuelle "Markt:Monitor Küchen 2011" ist zum Preis von 650 Euro unter studien@marketmedia24.de erhältlich.

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