Otto Group
Die Gewinner und Verlierer im Konzern
Insbesondere die großen Unternehmen der Otto Group, die jeweils einen Außenumsatz von mehr als einer Milliarde Euro erzielten, legten im vergangenen Geschäftsjahr zu. So konnte die Otto-Einzelgesellschaft den Umsatz, wie
Insbesondere die großen Unternehmen der Otto Group, die jeweils einen Außenumsatz von mehr als einer Milliarde Euro erzielten, legten im vergangenen Geschäftsjahr zu. So konnte die Otto-Einzelgesellschaft den Umsatz, wie bereits vermeldet, um mehr als sechs Prozent auf 2,72 Mrd. Euro steigern. Der internationale Modehändler Bonprix wiederum legte um knapp sechs Prozent auf 1,51 Mrd. Euro zu – auch dank eines sehr erfolgreichen Marketings in Deutschland und eines erneut starken Wachstums der US-amerikanischen Fashion- und Bademodenmarke Venus. Ausgesprochen positiv entwickelte sich auch der nordamerikanische Lifestyle-Händler Crate and Barrel. Unter neuer Geschäftsführung und mit einem neu ausgerichteten Sortiment steigerte das Unternehmen die Umsätze um 10,7 Prozent auf knapp 1,475 Mrd. Euro. Die Hermes Gruppe profitiert weiterhin vom wachsenden Online-Markt. Sie legte um rund fünf Prozent auf 1,57 Mrd. Euro zu. Wechselkursbereinigt fiel das Wachstum mit mehr als elf Prozent noch deutlich höher aus dank der weiterhin sehr guten Entwicklung der britischen Hermes UK. Die EOS Gruppe zählt mit einem Umsatz von 645 Mio. Euro und einem Wachstum von knapp elf Prozent ebenfalls zu den erfolgreichen Unternehmen der Otto Group und erwirtschaftete dabei wieder einen hohen Gewinnbeitrag.
Die Mytoys Group, die die Marken Mytoys, Mirapodo, Ambellis, Yomonda und Limango umfasst, steigerte ihren Umsatz um knapp zehn Prozent auf rund 556 Mio. Euro. Die Witt-Gruppe hielt die Umsätze mit knapp 760 Mio. Euro bei einer hohen Rendite auf Vorjahresniveau, während die Baur-Gruppe einen leichten Umsatzrückgang um zwei Prozent auf knapp 670 Mio. Euro verzeichnen musste. Auch die Schwab-Gruppe weist rückläufige Umsatzerlöse in Höhe von sechs Prozent auf rund 200 Mio. aus, zum größten Teil begründet durch eine schwierige Lage in den osteuropäischen Märkten. Die Heine-Gruppe verbuchte einen Umsatzrückgang von mehr als 23 Prozent auf 282 Mio. Euro, der vor allem auf den Verkauf von Alba Moda zurückzuführen ist. Die Manufactum-Gruppe, die im September 2016 ein Warenhaus in Bremen eröffnete, das vom Branchenverband HDE als „Store of the Year“ ausgezeichnet wurde, steigerte den Umsatz wiederum um gut drei Prozent auf 92 Mio. Euro.

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