GfK

Die Deutschen konsumieren weiter

Die Euro-Krise verdirbt den Deutschen nicht die Kauflaune: Laut der aktuellen GfK-Konsumklimastudie für Oktober 2011 konnten Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung noch einmal leicht zulegen - im Gegensatz zur Konjunkturerwartung. Für November prognostiziert der Gesamtindikator einen Wert von 5,3 Punkten.

Der Rückgang der Konjunkturerwartung geht auch im Oktober ungebremst weiter. Nach dem Minus von knapp neun Zählern im September verliert der Indikator noch einmal elf Punkte und weist nun -6,2 Punkte auf. Ein niedrigerer Wert wurde zuletzt im August 2009 gemessen. Im Vorjahresvergleich schlägt derzeit ein Minus von mehr als 62 Punkten zu Buche. Trotzdem verbesserte sich die Einkommenserwartung der Deutschen im Oktober. Der Indikator verzeichnet ein Plus von 1,4 Punkten. Mit nun 36,5 Zählern liegt er damit in etwa auf Vorjahresniveau. Und auch die Anschaffungsneigung erhöhte sich nach den moderaten Verlusten im Vormonat aktuell wieder. Nach einem Plus von 1,5 Punkten weist der Indikator im Oktober 31,2 Zähler auf. Damit liegt er knapp neun Punkte über dem Vorjahresniveau.

Der Gesamtindikator prognostiziert für November einen Wert von 5,3 Punkten nach 5,2 Zählern im Oktober. Damit kann das Konsumklima trotz Krise und steigender Rezessionsängste sogar noch leicht zulegen. Mit dieser Entwicklung festigt die Binnenkonjunktur ihren Ruf als wichtige Säule der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.

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