Häcker

DFB-Pokal - "Siegreicher Verlust" für Rödinghausen

Zwar trugen am Ende die Rekordmeister aus München den Sieg davon, doch für den SV Rödinghausen war das 1:2 gegen Bayern München gestern Abend das „wohl größte Spiel der Vereinsgeschichte“. Denn der Viertligist aus der Regionalliga West konnte sich gegen die Favoriten, u. a. mit Manuel Neuer und Thomas Müller, wacker schlagen. In der 49. Spielminute erzielte Torschütze Linus Meyer seinen Treffer für den SVR, und vor allem die zweite Spielhälfte zog die 16.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion in Osnabrück in den Bann. Dies bei strömenden Regen. Auch wenn es nun trotz allem keine Chance mehr für die Rödinghausener auf den DFB-Pokal gibt, war das Spiel immerhin ein Ausnahmeerlebnis vor laufender TV-Kamera. Denn zur besten Sendezeit erlebten Millionen Zuschauer die Liveübertragung auf ARD. 

Auch für Häcker Küchen, Hauptsponsor und Lokalmatador mit internationalem Ruf, war die gestrige Partie ein klarer Volltreffer in eigener Sache. Denn unübersehbar rückte das schwarz-weiße Logo auf der Brust der Spieler in den Fokus der Kamera. Bekanntlich ist Firmensenior Horst Finkemeier ein passionierter Fußballfan und seit einigen Jahren auch Besitzer des Häcker-Wiehenstadions in Rödinghausen mit 3.140 Plätzen. Die Kabinen sind denen des FC Bayern München nachempfunden. Nur für hochrangige Spiele wie das gestrige ist das Stadion nun zu klein geworden.

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