Domo Hausgeräte
Deutschland-Zentrale in Pettstadt wird geschlossen
Etwa zum Ende des Jahres wird der Umzug des Hausgeräte- und Küchenzubehörspezialisten Domo von Pettstadt (Franken) in die österreichische Zentrale Attnang abgeschlossen sein. Betroffen sei allein die Administration, der deutsche
Etwa zum Ende des Jahres wird der Umzug des Hausgeräte- und Küchenzubehörspezialisten Domo von Pettstadt (Franken) in die österreichische Zentrale Attnang abgeschlossen sein. Betroffen sei allein die Administration, der deutsche Vertrieb bleibe weiter erhalten, so erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Gerald Koller. Von den 15 Mitarbeitern der erst vor zwei Jahren gegründeten Deutschland-Tochter werden einige mit nach Österreich gehen. Im gleichen Zuge werden die Bereiche Zubehör (Spülen, Armaturen, Abfall-, Abluft und Lichtsysteme) und Domatix-Hausgeräte im Hinblick auf Logistik und Auftragsabwicklung zusammengeführt.
Den Impuls für die Ausweitung des Deutschland-Vertriebs gab 2005 die Insolvenz von Jan Kolbe. Damals hatte die österreichische Firma nicht nur viele Kunden aus dem Küchenhandel, sondern auch die Räumlichkeiten in Pettstadt übernommen. Derzeit habe Domo einen Kundenstamm von 2.000 Händlern hierzulande, die einen Umsatz von etwa 15 Mio. Euro einbringen. Die Gruppe insgesamt liegt bei 40 Mio. Euro. Neben Küchenzubehör und Hausgeräten "aus europäischer Produktion" zählt auch der Wellnessbereich (u. a. Sauna-/Infrarot-Kabinen) zum Portfolio. Die entsprechenden Synergien werden nicht zuletzt auch als Wettbewerbsvorteil gegenüber kombinierten Küchen- und Badstudios gesehen.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren