ISH
Deutschland soll zum Leitmarkt für “Smart Living” werden – neue BMWi-Initiative
Anlässlich der ISH haben heute Verbände und Unternehmen die neue Wirtschaftsinitiative „Smart Living“ gegründet. Ihr Ziel ist es, Deutschland zu einem Leitmarkt für die intelligente Vernetzung der Lebensumgebung, wie z.
Anlässlich der ISH haben heute Verbände und Unternehmen die neue Wirtschaftsinitiative „Smart Living“ gegründet. Ihr Ziel ist es, Deutschland zu einem Leitmarkt für die intelligente Vernetzung der Lebensumgebung, wie z. B. die Steuerung von Haushaltsgeräten von unterwegs, zu machen.
Das Bundeswirtschaftsministerium wird eine Geschäftsstelle einrichten, um Smart Living weiter voranzubringen. Dazu Staatssekretär Machnig: „Die Gründung der Wirtschaftsinitiative Smart Living ist ein wichtiger Schritt hin zu einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit in diesem Zukunftsmarkt. Wir müssen die Innovationsdynamik bei Smart Living-Technologien steigern, wenn wir vorne mit dabei sein wollen. Das BMWi wird daher eine unabhängige Geschäftsstelle als zentralen Ansprechpartner für alle Akteure einrichten. Sie wird zur Verknüpfung der verschiedenen Branchen beitragen und für einen kurzen Draht zwischen Wirtschaft und Politik sorgen.“
Vernetzungsfähige Geräte tragen zu mehr Komfort, Energieeinsparung bis hin zur Unterstützung altersgerechten Wohnens bei. So heißt es zur Begründung. Dabei sei aber auch Vertrauen in die Sicherheit der Produkte wichtig. Entsprechend werden branchenübergreifende Lösungen gefordert.
Vom BMWi geförderte Forschungsprojekte haben innovative Lösungen u. a. zur komfortablen Haussteuerung, zur Energieeinsparung und für gesunde Ernährung entwickelt. Dazu gehören zukunftsweisende Ansätze für Akzeptanz und Bedienbarkeit (Usability), Interoperabilität und Prüfmethoden für Qualität und Sicherheit. Nun komme es darauf an, diese Ergebnisse in marktfähige Produkte zu überführen.
Auch in diesem Jahr können sich wieder Projekte, Produkte und Start-ups für den SmartHome Award bewerben, der unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries und dem Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, steht. Der Startschuss für die Bewerbungsphase fiel am 9. Januar. Seitdem können die Bewerber in dem Online-Portal in den vier Kategorien „bestes Produkt“, „bestes realisiertes Projekt“, „bestes StartUp-Unternehmen“ und „beste studentische Leistung“ ihre Unterlagen einreichen. Der Bewerbungszeitraum endet am 31. März 2017. Anschließend prüft die interdisziplinäre Jury die Einreichungen. Den Siegern wird am 30. Mai 2017 in Berlin der Award verliehen.

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