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Deutschland bald Exportweltmeister für Küchenmöbel

Auch 2005 kann sich die deutsche Küchenmöbelindustrie über zweistellige Umsatz-Zuwächse im Export freuen. So legte das Auslandsgeschäft bis einschließlich September wiederum um 15,64 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen 2004

Auch 2005 kann sich die deutsche Küchenmöbelindustrie über zweistellige Umsatz-Zuwächse im Export freuen. So legte das Auslandsgeschäft bis einschließlich September wiederum um 15,64 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen 2004 zu. Insgesamt exportierten die deutschen Hersteller Küchenmöbel im Wert von 688 Mio. Euro. Fast 193 Mio. Euro wurden dabei mit Geschäftspartnern in den Niederlanden umgesetzt (+3,7 %), während die Plätze 2 und 3 von der Schweiz bzw. Frankreich belegt werden. Die größten Zuwächse unter den Top 10 verzeichneten Spanien (64,5 %), Frankreich (+58,4 %), Belgien (+37,9 %) und Österreich (+31,9%). Auf Platz 11 steht bereits Russland (+33,7 %, bei über 11 Mio. Euro).
Während die Exportquote mittlerweile 30 Prozent überschreitet, bleibt der Import-Anteil am deutschen Inlandsmarkt bei nur 3 Prozent. Eine Entwicklung, die sich laut VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann voraussichtlich weiter fortsetzt: "Bis Ende dieses Jahrzehnts wird die deutsche Küchenmöbelindustrie die Exportquote von 40 % übersteigen und damit endgültig die einseitige Abhängigkeit von der Entwicklung des problematischen Inlandsmarktes signifikant reduziert haben." Außerdem rechnet er damit, "dass bis Ende dieses Jahrzehnts Deutschland Italien als Weltmeister in Sachen Küchenmöbelexporte ablösen wird."