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Deutsche Messen sind krisenresistent

Trotz schwieriger gewordener Rahmenbedingungen sind die überregionalen Messen in Deutschland weiter auf Wachstumskurs. Das deutlich verringerte Wirtschaftswachstum und die fortdauernde Diskussion um die Euro-Entwicklung haben das Messegeschäft kaum beeinträchtigt. "Die

Trotz schwieriger gewordener Rahmenbedingungen sind die überregionalen Messen in Deutschland weiter auf Wachstumskurs. Das deutlich verringerte Wirtschaftswachstum und die fortdauernde Diskussion um die Euro-Entwicklung haben das Messegeschäft kaum beeinträchtigt. "Die Aussteller werden nicht so schnell nervös, denn sie wissen, dass Messen langfristig wirken", betonte Hans-Joachim Boekstegers, der scheidende Vorsitzende des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, im Jahrespressegespräch des Verbandes am 5. Juni 2013 in Berlin.
Im Vergleich zu ihren Vorveranstaltungen registrierten die 160 überregionalen Messen des letzten Jahres 2,0 Prozent mehr Aussteller; ein kaum geringeres Wachstum als 2011 (3,1 Prozent). Wachstumstreiber waren erneut die ausländischen Aussteller mit einem Zuwachs von 4,2 Prozent (2011: Plus 5 Prozent). Boekstegers: "Das ist eine hohe Anerkennung für die Qualität deutscher Messen". Gleichzeitig zeige diese Entwicklung, dass ausländische Anbieter das stabile Investitions- und Konsumklima in Deutschland zu schätzen wissen.