Die Umsatzentwicklung des DIY-Marktes in Deutschland von 2010-2018. Grafik: BHB

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Deutsche Baumärkte legen auch 2018 weiter zu

Der Baumarkthandel in Deutschland hat 2018 einen Gesamtbruttoumsatz von 18,75 Mrd. Euro erzielt. Wie der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) mitteilte, ist das ein Plus von 1,6 Prozent. Auch auf bereinigter Fläche konnte mit ein solides Wachstum von 1,3 Prozent erwirtschaftet werden. Getragen wurde die positive Entwicklung vor allem von dem zweiten und vierten Quartal – genauer gesagt von den Monaten April, Oktober und November.

Beim Blick auf die Sortimentsentwicklungen wurden die höchsten Umsätze laut GfK-Total-Store-Report in den Sortimenten Bauchemie/Baumaterial (1,89 Mrd. Euro) sowie Sanitär/Heizung (1,75 Mrd. Euro) verbucht. Der Bereich Gartenausstattung (1,32 Mrd. Euro) verdrängte erstmals die Werkzeuge (1,31 Mrd. Euro) von Platz 3.

 Die größten Zuwächse verzeichneten die Bereiche Gartenmöbel (+8,7%) und Gartenausstattung (+6,9%) und Gartenbewässerung (+4,5%). Im Segment Technik/Büro/Unterhaltung, in dem auch Smart-Home-Produkte angesiedelt sind, beträgt das Plus 7,7 Prozent. Umsatzrückgänge gab es dagegen bei Fliesen (-3,6%), dem Bereich Wohnen/ Dekoration (-3,0), Bauelemente (-2,4%) und Wand/Boden (-2,3%).

Wie schon in den Vorjahren hielt auch 2018 die zunehmende Kundennachfrage nach DIY-Produkten im Vertriebskanal Online an. So setzten der stationäre Handel, der Versandhandel und die Pure-Player in Deutschland nach Angaben der Marktforscher von Teipel Research & Consulting/ IFH im E-Commerce 3,68 Milliarden Euro mit DIY-Kernsortimenten um. Das entspricht einer Steigerung von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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