Meise Möbel will seine Kompetenz im Fachhandel ausbauen, z.B. mit dem Konzept "Sette Notti".

Meise Möbel

Deutliches Trading-up - Fertigung in Deutschland

Dieter Meise will mit dem Boxspring-Preiskampf nichts zu tun haben. „Das können und wollen wir nicht mitmachen“, so Meise während seiner Hausmesse gegenüber moebelkultur.de. Aus dem Bereich Discount hat sich der Bettenspezialist bereits verabschiedet. Junges Wohnen bleibt zwar weiterhin ein wichtiges Thema, doch künftig will sich der Unternehmer vermehrt auf das konventionelle Segment konzentrieren. Im Showroom in Kirchlengern zeigte Meise deshalb zum einen das Flächenkonzept „Sette Notti“ (Slogan: „Sieben Nächte traumhaft schlafen“), das mit hochwertigen Stoffen und entsprechender Darstellung punktete. Darüber hinaus präsentierte Meise die Fachhandelsschiene „Tailormade“, die maßgeschneiderte Boxspring- und Polsterbetten bietet. Heißt: hier sind verschiedene Höhen, Längen, Füße und Kopfteile möglich, außerdem gibt es unterschiedliche Matratzen sowie Topper – und es kann aus Zubehörteilen wie Bettkästen, Nachtkonsolen, Kissen und Plaids gewählt werden. Dabei werden die „Tailormade“-Betten nicht importiert, sondern in Ostwestfalen, bei einem kleinen Unternehmen mit derzeit 32 Mitarbeitern, das ausschließlich für Meise produziert, gefertigt.

„Der Handel wird sich in Zukunft immer vertikaler aufstellen“, so Meise. Und die Großen kauften längst selbst in großem Stil in Asien sein. Darauf müsse er reagieren. „Unser neues Konzept ist zukunftsträchtig“, gibt sich der Unternehmer zuversichtlich.

Diese Seite teilen