Das Sedus-Hochregallager in Dogern. (Foto: Sedus Stoll AG)

Sedus Stoll Gruppe

Deutliches Plus

Auf Wachstumskurs: Mit einem Umsatz von 195,9 Mio. Euro konnte die Sedus Stoll Gruppe im Geschäftsjahr 2021 Umsatzgewinne von 6,5 Prozent verzeichnen. Trotz der anhaltenden Herausforderungen durch die Pandemie und außergewöhnlichen Kostensteigerungen in den Bereichen Energie, Transport und Material, betrug der Konzernjahresüberschuss 2,6 Mio Euro. Mit erzielten Erlösen von rund 88,6 Mio Euro konnte die Unternehmensgruppe einen Anstieg von 18,6 Prozent im Ausland verbuchen. Gerade bei internationalen Geschäftskunden stärkte Sedus Stoll die Marktstellung weiter.

„2021 war für die gesamte Büromöbelbranche und auch für uns ein sehr gutes Jahr,“ erklärt Christoph Kargruber, Vorstand Marketing und Vertrieb der Sedus Stoll Gruppe. „Wir konnten den Rückgang des Jahres 2020 zwar noch nicht ganz aufholen, aber wir nehmen das Jahr 2022 als aussichtsreich wahr und sind zuversichtlich, ein sehr gutes Umsatzniveau zu erzielen. Wenn alles aufgeht, haben wir die Corona-Pandemie in Summe somit gut überstanden.“

Die innovativen und trendorientierten Produktentwicklungen mit dem klaren Fokus auf die Anforderungen der neuen Arbeitswelten schlagen sich im deutlichen Umsatzwachstum 2021 der Sedus Stoll Gruppe nieder. Der durch die Pandemie beschleunigte Wandel zum agilen Arbeiten hat die Nachfrage nach Systemprogrammen wie „Se:lab“, das speziell für New Work Environments entwickelt wurde, weiter gesteigert. Auch der Bedarf nach ergonomischen Möbeln für mobiles Arbeiten hat 2021 weiter zugenommen. Nicht nur durch Endkonsumenten, sondern auch durch Arbeitgeber. Das Bewusstsein der Arbeitgeber, dass ihre Mitarbeiter:innen im Homeoffice auch ergonomische Büromöbel brauchen, ist weiter gewachsen.

Auch in den kommenden Jahren will die Sedus Stoll Gruppe weiter antizyklisch in neue Lösungen für New Work und moderne Arbeitsplatzkonzepte investieren. Die Innovationspipeline ist für die nächsten Jahre bereits gut gefüllt. Im zweiten Halbjahr 2022 sind weitere Markteinführungen geplant.

Die Investitionen der Sedus Stoll Gruppe in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2021 140 Mio. Euro. Sie lagen damit 3,2 Mio Euro über dem Vorjahreswert. Rund 8,5 Mio. Euro wurden davon 2021 für die um 9.000 qm erweiterten Fertigungs- und Lagerhallen sowie die Produktionsanlage Futura II, am ostwestfälischen Produktionsstandort Geseke investiert. Die neuen Hallen sollen im Herbst 2022 betriebsbereit sein.

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