VdDK

Deutliches Plus in 2004 vor allem durch Export

Erfreulich: Die deutsche Küchenmöbelindustrie konnte das Jahr 2004 mit einem deutlichen Umsatzzuwachs gegenüber 2003 abschließen. Die Gesamtumsätze der Branche liegen um 4,53 Prozent über denen des Vorjahres. Der Anstieg im

Erfreulich: Die deutsche Küchenmöbelindustrie konnte das Jahr 2004 mit einem deutlichen Umsatzzuwachs gegenüber 2003 abschließen. Die Gesamtumsätze der Branche liegen um 4,53 Prozent über denen des Vorjahres. Der Anstieg im Inland beläuft sich dabei auf 2,13 Prozent, der des Auslandsgeschäfts auf 11,54 Prozent.
Laut VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann sei insbesondere die stabile Entwicklung des Exports positiv – und der wesentliche Grund des Gesamtumsatzanstiegs der Branche. "Die Küchenmöbelindustrie hat damit einen weiteren wichtigen Schritt zur Reduzierung der Abhängigkeit vom strukturell schwierigen Inlandsmarkt vollzogen", so Heumann. "Diese Entwicklung muss fortgesetzt werden. Liegt die Exportquote derzeit bei knapp 30 Prozent, ist es unser Ziel, sie bis Ende des Jahrzehntes auf über 40 Prozent zu steigern."
Gleichzeit warnt der Verband jedoch vor Euphorie, da das Jahr 2004 in mehrfacher Hinsicht von positiven Rahmenbedingungen begleitet war, deren Wiederholung in diesem Jahr anzuzweifeln sei: Neben einer Ende 2003 eingetretenen und den Geschäftsverlauf in 2004 kennzeichnenden Marktbereinigung, meint Heumann u.a. den in mehrjähriger Kaufzurückhaltung aufgestauten Konsumbedarf an Küchen. Heumann ist sich sicher: "Das war ein Sondereffekt, der sich 2005 jedenfalls nicht in gleicher Intensität wiederholen wird."
In seinen Erwartungen an das laufende Jahr ist der VdDK deshalb etwas zurückhaltender: "Wir glauben auch in 2005 an einen Umsatzzuwachs der Branche, allerdings in geringerer Höhe als 2004. Was bleiben wird, ist dass die Küchenmöbelindustrie der Motor der Umsatzentwicklungen in der deutschen Möbelindustrie insgesamt sein wird."