Villeroy & Boch
Deutliche Umsatzsteigerung
Villeroy & Boch hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 seinen Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 386,9 Mio. Euro gesteigert. Auf Basis konstanter Währungskurse betrug der
Villeroy & Boch hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 seinen Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 386,9 Mio. Euro gesteigert. Auf Basis konstanter Währungskurse betrug der Nettoumsatz 383,5 Mio. Euro (+ 3,1 Prozent). In Deutschland kletterte der Umsatz auf 110,1 Mio. Euro (+ 2,1 Prozent), im Ausland auf 276,8 Mio. Euro (+ 4,7 Prozent). Das operative Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 einen Anstieg von 2,2 Mio. Euro (+ 16,3 Prozent) auf 15,7 Mio. Euro. Als Gründe für die positive Entwicklung nannte der Konzern die weitere Effizienzverbesserung im weltweiten Produktionsnetzwerk sowie die erneute Verbesserung im Produkt-, Preis- und Ländermix.
Im Unternehmensbereich Bad und Wellness verzeichnete V&B im ersten Halbjahr 2015 einen nominalen Umsatz in Höhe von 253,0 Mio. Euro (+ 4,3 Prozent). Auf konstanter Kursbasis stieg der Umsatz um 5,4 Prozent auf 255,7 Mio. Euro. Wesentliche Währungseinflüsse resultierten aus den negativen Effekten in den Währungen Russischer Rubel und Schwedische Krone. In Deutschland legte das Unternehmen um 4,2 Prozent zu.
Im Unternehmensbereich Tischkultur stieg der nominale Umsatz um 3,3 Prozent auf 133,9 Mio. Euro. Auf konstanter Kursbasis betrugen die Umsatzerlöse 127,8 Mio. Euro und lagen damit unter dem Vorjahr (129,6 Mio. Euro). Hier kamen die
wesentlichen Währungseinflüsse durch den US-Dollar, dem Britischem Pfund sowie dem Schweizer Franken. Im deutschen Heimatmarkt lag der Umsatz auf Vorjahresniveau.
Ausblick: Auf Basis eines weiterhin moderaten Wirtschaftswachstums für das Jahr 2015 und eines starken zweiten Quartals geht der Vorstandsvorsitzende Frank Göring weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes zwischen drei und fünf Prozent aus: „In den USA und dem überwiegenden Teil der Euroländer wird sich der
private Konsum aus unserer Sicht auf einem hohen Niveau stabilisieren. Kritisch beobachten wir die Entwicklung in Russland, wo sich im zweiten Quartal angesichts der Wirtschaftskrise auch für unseren Unternehmensbereich Bad und Wellness das Wachstum verringert hat.“ Beim operativen Ergebnis rechnet das Unternehmen unverändert mit einem überproportionalen Anstieg, also einer Verbesserung um mehr als 5 Prozent.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren