Distanzhandel
Deutliche Positivkorrektur der Jahresprognose
Nachdem der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) die Zahlen der ersten drei Quartale ausgewertet hat, steht anderthalb Monate vor dem Jahresende fest, dass die im Februar bekannt gegebene Hochrechnung noch
Nachdem der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) die Zahlen der ersten drei Quartale ausgewertet hat, steht anderthalb Monate vor dem Jahresende fest, dass die im Februar bekannt gegebene Hochrechnung noch einmal deutlich nach oben korrigiert werden kann.
Im Zeitraum von Juli bis September 2013 erzielte die Branche der Online- und Versandhändler einen Umsatz von 11,646 Mrd. Euro (vgl. 3. Quartal 2012: 9,190 Mrd.). Das entspricht einem Plus von 26,7 Prozent zum Zeitraum des Vorjahres.
Davon wurden 9,711 Mrd. Euro mit einem Anteil von 83,4 Prozent durch den E-Commerce erzielt (vgl. 3. Quartal 2012: 6,745 Mrd. Euro/Anteil von 73,4 Prozent). Auch hier liegt ein eindeutiges Plus in Höhe von 44 Prozent zum Vorjahreszeitraum vor.
Ausgehend von den Umsatzzahlen des Interaktiven Handels der vergangenen neun Monate und der Erfahrung, dass sich im vierten Quartal der durchschnittliche Umsatz durch das Weihnachtsgeschäft mindestens um 20 Prozent steigert, rechnet der bvh für das Gesamtjahr nun mit einem Gesamtumsatz mit Waren von rund 48 Mrd. Euro (+22,2 Prozent zum Jahr 2012). Ursprünglich war der bvh für das Jahr 2013 von einem Umsatz mit Waren von 43,5 Mrd. Euro (+10,6 Prozent zum Jahr 2012) ausgegangen.
Der reine E-Commerce-Anteil mit Waren wird nach aktuellen Hochrechnungen bei 39,8 Mrd. Euro (+44,2 Prozent zum Jahr 2012) liegen und entspricht damit einem Anteil von rund 83 Prozent am gesamten Umsatz des Interaktiven Handels.

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