Der „Supersalone“ geht vom 5. bis 10. September über die Bühne.

Das Ausstellungsdesign des „Supersalone“ stammt von Andrea Caputo.

Salone del Mobile.Milano – Supersalone

Design, Sharing und Nachhaltigkeit

Wenn auch deutlich kleiner als der übliche Salone – doch in diesen immer noch unsicheren Pandemie-Zeiten klingt es bereits vielversprechend: Über 423 Hersteller in 4 Hallen, 170 Projekte von 48 internationalen Hochschulen, 5 Spitzenköche, 6 ausgewählte Filme des Milano Design Film Festivals – das alles und noch viel mehr erwartet die Besucher:innen des diesjährigen „Supersalone“ (5. bis 10. September) in Mailand. „Wir organisieren den Supersalone mit viel Herzblut, weil wir überzeugt sind, dass es wichtig ist, sich wieder zu treffen, Kontakte zu knüpfen und die Produkte erleben, die unsere Unternehmen geschaffen haben“, so Maria Porro, die neu gewählte Präsidentin des Salone del Mobile.Milano.

Die Vorbereitungen für die Special Edition „Supersalone“ laufen auf Hochtouren. Unter der Leitung des Kurators Stefano Boeri, eines internationalen Teams von Gestaltern – Andrea Caputo, Maria Cristina Didero, Anniina Koivu, Lukas Wegwerth, Marco Ferrari und Elisa Pasqual von Studio Folder zusammen mit Giorgio Donà, Mitbegründer und Direktor von Stefano Boeri Interiors– sowie die gesamte Belegschaft des Salone del Mobile.Milano arbeiten mit großem Engagement, Mut und vor allem großem Verantwortungsbewusstsein an der Messe-Sonderausgabe.

„Wir haben eine schwierige Herausforderung mit großem Verantwortungsbewusstsein angenommen. Das Thema Sicherheit ist von zentraler Bedeutung, und so arbeiten wir mit allen beteiligten regionalen Institutionen und Einrichtungen zusammen, um unseren Ausstellern und Besuchern ein absolut sicheres Erlebnis zu bieten. Zusätzlich wird die neue Online-Plattform des Salone del Mobile.Milano mit ihrem Angebot an unterschiedlichen Veranstaltungen, Live-Streamings und speziellen Inhalten sicherstellen, dass wir auch den Teil der Design-Community einbeziehen können, der aufgrund der geltenden Beschränkungen nicht reisen kann“, erläutert Maria Porro weiter.

„Der Supersalone wird die erste große italienische Messe seit Ausbruch der Pandemie sein. ‚Super‘ weil er unverzichtbar ist, da hier die großen Designmarken, die jungen Talente, die internationalen Schulen, die großen Ikonen, die berühmtesten italienischen Küchenchefs und viele Stars der Kunst- und Architekturszene zum ersten Mal wieder zusammenkommen“, sagt der Architekt Stefano Boeri, Kurator der Veranstaltung. „Unverzichtbar auch, da jeder die Möglichkeit hat, die Top-Neuheiten der besten Unternehmen live zu sehen und auf der Web-Plattform des Salone del Mobile zu kaufen oder zu reservieren. Unumgänglich, weil alle Ausstellungsstücke so konzipiert sind, dass sie wiederverwendet oder recycelt werden. Und, weil wir in einer so schwierigen Zeit unserer Geschichte den Mut, die Leidenschaft und die Großzügigkeit der besten italienischen Unternehmer und Kreativen auf- und zusammengebracht haben. Der Supersalone ist die fröhliche Antwort eines Super-Italien nach der langen Nacht der Pandemie“.

Neben Sonderschauen wie „The Lost Graduation Show“, die 170 Projekte von Studenten präsentiert, und „Take Your Seat – Solitude and Conviviality of the Chair“, mit 30 Compasso d‘Oro-prämierten Stühlen sowie mehr als 80 Modellen, die eine lobende Erwähnung erhalten haben, bietet das von Maria Cristina Didero konzipierte „Supersalone“-Programm auch eine Fülle von Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Designern, Architekten, Künstlern, Wissenschaftlern und Managern aus der ganzen Welt. Darunter sind viele bekannte Namen: von Humberto Campana, Bjarke Ingels, Paola Pivi, Formafantasma und Philippe Malouin. Täglich gibt es drei feste Termine: Roundtables um 12 Uhr, Talks um 15 Uhr und Vorträge um 17 Uhr. Zusätzlich werden zu diesen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Milano Design Film Festival jeden Tag um 16 Uhr Studien, Biopics und Dokumentarfilme einen übergreifenden Einblick in Design, Architektur und die aktuellen sozialen und nachhaltigen Entwicklungen geben.

Und auch in der Stadt selbst wird das Programm in diesem Jahr wieder – in guter Tradition – ergänzt. So wird in der Triennale Milano mit „Il Salone / La Città“ (Der Salone / Die Stadt), eine Ausstellung gezeigt, die von dem Museum konzipiert und von Mario Piazza kuratiert wurde. Die Schau, die sich aus den Archiven der Triennale Mailand und des Salone del Mobile.Milano speist, erzählt von den kulturellen Events, die die Messe im Laufe der Jahre in der Stadt veranstaltet hat.

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