Philipp Burgtorf, Bereichsvorstand Bedding, Georg Lörz, CEO Recticel Bedding (Schweiz), und Deutschland-Geschäftsführer Markus Veutgen (v.l.) erklären, warum Recticel diesmal nicht in Köln ist.

Recticel

"Deshalb sind wir nicht in Köln"

Die Entscheidung des Recticel-Konzerns, nicht an der "imm cologne" teilzunehmen, hat in der Branche für Unruhe gesorgt. Um Spekulationen den Wind aus den Segeln zu nehmen, haben Philipp Burgtorf, Bereichsvorstand Bedding, Georg Lörz, CEO Recticel Bedding (Schweiz), und Deutschland-Geschäftsführer Markus Veutgen exklusiv in der "möbel kultur" Stellung bezogen: Die Absage ist keine Grundsatzentscheidung gegen die Messe und gründet sich nicht auf wirtschaftliche Probleme. Zwar spürt der Konzern - wie alle Mitbewerber - einen Margendruck. Trotzdem will er 2013 stark investieren.

Im Mittelpunkt der Wachstumsstrategie steht das Produktkonzept "Geltex", das auf der "imm cologne 2012" vorgestellt wurde. Der Marktstart war laut Philipp Burgtorf erfolgreich. Dennoch braucht es Zeit, um eine solche Innovation zu etablieren. Und genau das steckt hinter der "imm"-Absage. "2013 werden wir unsere Werbeaktivitäten und Schulungen noch verstärken, um eine breitere Konsumenten-Zielgruppe für Geltex zu erschließen. Damit fokussieren wir unsere Ressourcen stärker als bisher auf die Erhöhung unseres Markenwerts durch Verbraucher-Kommunikation", erklärt Markus Veutgen.

Eine weitere Neuheit soll in diesem Jahr nicht eingeführt werden. Aber warum zeigt der Konzern nicht trotzdem Flagge in Köln? "Dieses Mal ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Wir hätten uns natürlich mit einer Sparflammen-Version präsentieren können. Aber das passt nicht zu uns. Wir sind konsequent: Entweder wir zeigen ein richtiges Highlight oder wir verzichten", so Georg Lörz. 2014 will Recticel aber wieder auf der "imm cologne" mit von der Partie sein.

Das gesamte Interview lesen Sie im Schlafen-Special der "möbel kultur".

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