Ikea darf sich in Lübeck ansiedeln.

Ikea

Der Weg in Lübeck ist frei

Nach jahrelangen Querelen hat es Ikea jetzt geschafft: In einer Sondersitzung stimmten gestern 55 der insgesamt 56 Abgeordneten des Lübecker Stadtparlaments für die Ansiedlung des Einrichtungshauses. Der Bebauungsplan für das Haus sowie einen Baumarkt und ein Einkaufszentrum wurde genehmigt, berichten heute die "Lübecker Nachrichten". Damit ist für die Schweden der Weg in der Hansestadt frei. Bisher hatte der Standort für Probleme gesorgt, weil er mitten im FFH-Schutzgebiet liegt. Dort leben unter anderem Zauneidechsen und Fischotter.

Ikea übernimmt das Grundstück vom bisherigen Eigentümer Villeroy & Boch. Im Januar sollen die Arbeiten beginnen, zitiert die Zeitung die Ikea-Projektmanager Rainer Bastians und Hans-Joachim Bruschke. Dann entstehen auf dem 286.000 qm großen Gelände neben dem Möbelhaus ein skandinavisches Einkaufszentrum und ein 60.000 qm großer Baumarkt. Es werden jährlich drei Millionen Besucher erwartet. Dafür will Ikea sogar einen Bahnhaltepunkt wieder aktivieren. Bürgermeister Bernd Saxe erhofft sich durch die Ansiedlung des Möbelhauses eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Lübeck. 400 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

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