Blanco

Der Stabwechsel ist vollzogen

Mit „großem Bahnhof“ wurde vorgestern der offizielle Führungswechsel bei Blanco vollzogen: Nach über 23 Jahren in der Geschäftsführung, davon die letzten acht als Vorsitzender, geht damit nun wie angekündigt Achim

Mit „großem Bahnhof“ wurde vorgestern der offizielle Führungswechsel bei Blanco vollzogen: Nach über 23 Jahren in der Geschäftsführung, davon die letzten acht als Vorsitzender, geht damit nun wie angekündigt Achim Schreiber (63) in den Ruhestand. Nachfolger wird Frank Gfrörer, der bereits seit Oktober an Bord ist und ab Januar den Vorsitz übernimmt. Vor seinem Wechsel zu Blanco war der 50-jährige Diplom-Kaufmann Managing Director bei Interstuhl und der WMF AG.

In einer Feierstunde mit Weggefährten, Gesellschaftern, Verwaltungsräten, Geschäftspartnern sowie Wirtschafts- und Politikprominenz übergab der langjährige Blanco-Chef den symbolischen Staffelstab. Unter anderem würdigte Dr. Johannes Haupt, Vorsitzender des Verwaltungsrates, die herausragenden Verdienste Achim Schreibers und bedankte sich für sein außerordentliches Engagement. Als „Blanco-Kapitän“ habe er sein Schiff weitblickend, umsichtig und mit einem feinen Gespür für die konjunkturellen Wetterlagen und langfristigen Entwicklungen auf den Märkten gesteuert, dabei nicht nur den Umsatz, sondern auch die Ertragskraft deutlich gesteigert, kurzum „das Schiff sauber auf Kurs gebracht und gehalten“. Außerdem freue er sich darauf, dass Schreiber der Blanc & Fischer Familienholding erhalten bleibe und im kommenden Jahr in die Blanco-Verwaltungsräte wechsle.

Für Frank Straub, der Achim Schreiber vor 23 Jahren persönlich von Hamburg nach Oberderdingen holte, war es „eine seiner besten Entscheidungen“. Denn Schreiber habe Blanco maßgeblich geprägt. Die Geschäftsführerkollegen Rüdiger Böhle und Wolfgang Schneider sowie weitere Blanco-Mitstreiter würdigten die langjährige Zusammenarbeit in äußerst stilvollen, originellen Beiträgen, welche auf charmante und warmherzige Art die hohe Wertschätzung gegenüber Achim Schreiber deutlich machten – und gleichzeitig Ausdruck der vielfach gelobten Blanco-Kultur waren.

Unter seiner Ägide wurden wichtige strategische Weichenstellungen vorgenommen, in deren Folge sich Blanco z. B. als Weltmarktführer bei Granitspülen positionieren konnte. Außerdem hat das Unternehmen im Bereich Küchenarmaturen seit mehr als 16 Jahren die unangefochtene Spitzenposition im deutschen Markt inne. Achim Schreiber, der in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich die Internationalisierung vorangetrieben und Blanco als Premium-Marke in den Märkten der Welt verankert hat, bedankte sich für das große Vertrauen. Zugleich hob er das engagierte, konzertierte Zusammenwirken aller hervor, das geprägt sei von respektvollem Miteinander und lösungsorientiertem Handeln – bei großem Gestaltungsfreiraum und hoher Eigenverantwortung. Dieser, auch von Kunden als authentisch erlebte „Blanco-Spirit“ habe zum erfolgreichen Wachstum des Unternehmens wesentlich beigetragen. Bei der Rekrutierung seines Nachfolgers Frank Gfrörer war Schreiber abenfalls eingebunden. Dieser versprach nun, den „Blanco-Spirit“ mit neuen Impulsen weiterzuentwickeln.