Vivonio

Der sechste Streich

Sechstes Tochterunternehmen für Vivonio: Das 1964 von Tischlermeister Franz Meyer gegründete Büromöbelunternehmen aus Bösel wird das sechste Tochterunternehmen der Münchner Möbelallianz.

Die FM Büromöbel Franz Meyer GmbH & Co. KG ist "ein innovatives und gesund wachsendes Familienunternehmen", heißt es in einer Pressemitteilung, das mit einem Netz von knapp 300 Fachhändlern, 6 Ausstellungen, 13 Gebietsverkaufsleitern und 17 Werksvertretungen im deutschen Markt präsent ist. Neben der Fertigung von kompletten Büroeinrichtungen vertreibt das Unternehmen ergänzend auch Loungemöbel, u.a. für den Einsatz als Entspannungs- und Rückzugsort im modernen Open-Space-Büro.

Im Geschäftsjahr 2016/2017 steigerte FM Büromöbel seinen Umsatz um 14 Prozent auf 46 Mio. Euro. Die Produktionsfläche beträgt 14.500 qm. Aktuell beschäftigt das Unternehmen über 200 Mitarbeiter. Die weiteren Unternehmen der Gruppe wie FM Systemmöbel, FM Industries und FM Kunststofftechnik werden von der Familie Ulrich Meyer weitergeführt.

Die 2015 in Betrieb genommene Fertigungslinie FM Woodflow 2020 sei "wegweisend in der Büromöbelbranche". Durch eine professionelle Sonderbauabteilung, die an individuellen Lösungen arbeitet, schaffe es FM Büromöbel, modernste industrielle Fertigung mit hochwertiger Manufaktur zu kombinieren und besonderen Kundenwünschen gerecht zu werden. Von der Planung über die Produktion bis zur Montage kommt bei dem Büromöbelspezialisten alles aus einer Hand. Das beeindruckende Wachstum, insbesondere der letzten drei Jahre um knapp 60 Proznt, sei das Ergebnis der konsequenten Umsetzung dieses Erfolgsrezepts.

„Wir entwickeln und produzieren Büromöbel aus Leidenschaft und legen bei allem, was wir tun, besonderen Wert auf die Nähe zu unseren Kunden und deren 100-prozentige Zufriedenheit“, sagt Theo Budde, Geschäftsführender Gesellschafter.

„Seit über 50 Jahren behaupten wir uns durch hochqualifizierte industrielle Serienfertigung auf dem Markt. Um weiter in gesundem Maße zu wachsen, zuku?nftig verstärkt auch über Ländergrenzen hinaus, haben wir uns für die Vivonio-Gruppe entschieden“, erklärt Ulrich Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter. „In der Kombination der Vivonio Furniture GmbH, einer erfolgreichen strategischen Möbelgruppe, mit Equistone, einem mittelstandserfahrenen und finanzstarken Eigenkapitalinvestor, haben wir die idealen Partner gefunden.“ Eine enge Kooperation soll insbesondere mit der Vivonio-Tochter Leuwico GmbH eingegangen werden, wodurch Synergieeffekte genutzt werden können. Der Premiumhersteller für höhenverstellbare Schreibtische ist seit 2016 Teil der Vivonio Furniture GmbH.

Vivonio verfolgt mit der Übernahme das strategische Ziel, die Präsenz des erfolgreichen Familienunternehmens in Deutschland weiter auszubauen, sich aber auch auf die Internationalisierung zu fokussieren. „Wir übernehmen ein hervorragend gefu?hrtes Unternehmen mit äußerst qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gemeinsam mit diesen wollen wir den eingeschlagenen Weg von fm Büromöbel fortführen und möglichst weiteres Wachstum generieren und damit auch Arbeitsplätze sichern“, sagt Vivonio-Geschäftsführer Elmar Duffner. FM Bromöbel wird wie die anderen Tochterunternehmen der Vivonio-Gruppe seinen eigenständigen Unternehmens- und Markenauftritt beibehalten.

Mehrheitseigentümer von Vivonio sind vom europäischen Eigenkapitalinvestor Equistone Partners Europe beratene Fonds, eine Minderheitsbeteiligung halten von der Orlando Management AG beratene Beteiligungsfonds sowie das Management. „Wir freuen uns, mit FM Büromöbel einen Hidden Champion der deutschen Möbelindustrie zu erwerben und damit die Vivonio-Gruppe weiter zu diversifizieren“, sagt Michael H. Bork, Senior Partner und Mitglied der Equistone-Geschäftsführung. „Wir haben fm Büromöbel als hervorragend geführtes Unternehmen kennengelernt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Herren Meyer und Budde, die auch an Bord bleiben werden.“

Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Diese Seite teilen