Roomle-Gründer Albert Ortig spricht auf unserem Küchenevent zum Thema: "Demokratisierung der Küchenplanung: Innovative Omni-Channel-Lösungen".

„möbel kultur“-Touchpoints 2018

„Der POS ist zukunftsfähig, wenn er integrativer Bestandteil einer Omni-Channel-Sales-Strategie ist“

Blogger, Influencer, Youtube oder einfach der Generationswechsel verändern die Verbraucherkommunikation immer stärker – auch beim Küchenkauf. Reicht die klassische Beratung am POS noch aus oder welche neuen Mittel und Wege muss die Branche finden, um den Kunden von morgen zu erreichen? Um Antworten für dieses wichtige Zukunftsthema geht es auch beim zweiten „möbel kultur“-Küchenevent „Touchpoints“, zu dem am 15./16. November sieben Referenten ihre Ideen und Visionen vermitteln. Einen Vorgeschmack liefert Roomle-Gründer Albert Ortig, der hier auf drei Schlüsselfragen antwortet.

möbel kultur: Herr Ortig, worin sehen Sie die wichtigste Herausforderung für die Küchen- bzw. Gerätevermarktung in den kommenden Jahren – auf welche Veränderungen muss sich die Branche einstellen?

Albert Ortig: Kunden wollen ihre Pläne zuhause, digital und fotorealistisch mit dem Partner planen. Sie wissen dadurch bereits vor ihrem Besuch am POS sehr genau, was sie wollen. Diese Veränderung wird das Küchenstudio nicht ersetzen, aber den Verkauf künftig verändern.

möbel kultur: Welche speziellen Impulse liefert dazu Ihr Unternehmen?

Alber Ortig: Roomle befähigt die Küchenindustrie, Omni-Channel-Sales-Prozesse vollständig abzubilden. Damit wird es dem Kunden ermöglicht, seine eigene Küche auf der Wohnzimmercouch zu definieren und zu planen und in weiteren Schritten den Kauf im Shop abzuschließen – selbstverständlich auch umgekehrt. Nahtlos können die geplanten Küchen stationär weiter bearbeitet und in allen Bestell- und Business-Prozessen abgebildet werden.

möbel kultur: Wird künftig alles „total digital“ oder was macht den POS zukunftsfähig?

Albert Ortig: Der POS ist zukunftsfähig, wenn er integrativer Bestandteil einer Omni-Channel-Sales-Strategie ist. Es gilt also, dem Kunden ein einzigartiges und gleichwertiges Shopping- und Serviceerlebnis zu bieten. Egal, in welcher Intensität, zu welcher Zeit und wo er mit dem Produkt in Berührung kommt.

Planungs- und Inspirations-Charakter hat das Küchenstudio allemal, aber es wird eben stärker um die finale Konkretisierung, die Ausführung und prozessuale Fragen am POS gehen. Dafür braucht es zusätzliches Verkaufs-Know-how und Training für den Verkäufer. Der nicht mehr primär überzeugen muss, sondern dem informierten, potenziellen Kunden den Weg zu einem unkomplizierten Einkaufserlebnis ebnet.

Der Vortrag von Albert Ortig lautet: „Demokratisierung der Küchenplanung:Innovative Omni-Channel-Lösungen“. Weitere Informationen zum Event finden Sie hier.

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