Lesara

Der Online-Discounter macht Druck - auch mit Möbeln

Der Lesara-Gründer Roman Kirsch ist in der Möbelbranche kein Unbekannter. Er baute den Shopping-Club Casacanda auf, den er 2012 an Fab.com verkaufte. Auch nach der Übernahme leitete er das Europa-Geschäft für die Amerikaner, bis es dann mit Fab nicht mehr weiterging. Doch längst hat der E-Commerce-Profi ein neues Betätigungsfeld gefunden. Sein Steckenpferd ist jetzt der Discount. Den Onlineshop Lesara möchte er zum führenden Billiganbieter in Europa machen. Im Juni gelang der Einstieg in Italien und den Niederlanden. Damit ist der im November 2013 gegründete Online-Händler mit Sitz in Berlin nach nur 18 Monaten bereits in sechs Ländern aktiv. Im ersten Jahr war Lesara bereits nach Österreich, Luxemburg und in die Schweiz expandiert. Der Umsatz lag nach nur einem Jahr im zweistelligen Millionenbereich.

Der Online-Discounter setzt nicht auf Markenprodukte, sondern vorrangig auf qualitativ hochwertige Produkte aus dem No-Brand-Bereich – primär im Fashion-Sektor, aber auch im Einrichtungssegment. Auch aufgrund der Unterstützung von internationalen Investoren wie den Zalando-Gründern, Mangrove Capital (Luxemburg) und Fundersguild (USA) ist Lesara mit den Expansionen äußerst schnell vorangekommen.

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