Seefelder Werkstätten

Der Neustart scheint greifbar

Positive Signale aus Seefeld: Nach dem für die Branche überraschenden Insolvenzantrag der Brüder Frank und Roland Meyer-Brühl Ende Februar scheint sich die Situation zu klären – es wird derzeit konsequent

Positive Signale aus Seefeld: Nach dem für die Branche überraschenden Insolvenzantrag der Brüder Frank und Roland Meyer-Brühl Ende Februar scheint sich die Situation zu klären – es wird derzeit konsequent an einer Lösung zur Fortführung der Seefelder Werkstätten gearbeitet. Insolvenzverwalterein Susanne Fittkau-Koch räumt der Fortführung im Laufe der übertragenen Sanierung gute Chancen ein.
Ziel der gegenwärtigen Aktivitäten: Ein Management-Buy-Out durch die bisherige Führungscrew ohne weitere Beteiligung der Inhaber. "Das ist auch die von mir favorisierte Lösung", erklärt Frank Meyer-Brühl. Wichtigste Meldung im Moment für den Handel: "Wir produzieren in vollem Umfang weiter, fahren zum Teil sogar Überstunden. Wir werden das entgegengebrachte Vertrauen unserer Handelpartner und Endabnehmer nicht enttäuschen", erklärt Betriebsleiter Heinz Schrewe. "Die Auslieferung der vorliegenden und eingehenden Bestellungen ist gesichert. Die Seefelder-Lieferanten ziehen weiterhin mit. Auch von Handelsseite ist breite Unterstützung zu spüren – der Auftragseingang in den vergangenen Wochen ist nicht eingebrochen." Derzeit findet eine Ausstellungstournee mit den neuen Programmen statt. Endgültige Klarheit über die Abwicklung wird es erst Ende April geben, wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Vom gesamten Verfahren unberührt ist das Bad Stebener Unternehmen Brühl.