Die Metro Group gibt eine Gewinnwarnung heraus.

Metro Group

Der Handelsriese ächzt

Die Metro Group senkt ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für 2011. Gleich mehrere Gründe führt der Konzern für den Business-Dämpfer ins Feld. Schuld seien das "schwach angelaufene Weihnachtsgeschäft in vielen Ländern Europas, negative Währungseffekte und die spürbaren Folgen der Staatsschuldenkrise für die Konjunkturentwicklung und das Konsumentenvertrauen".

Sollte sich der bisher schwache Verlauf im wichtigen Weihnachtsgeschäft fortsetzen, geht die Gruppe von einem Umsatz leicht unterhalb des Vorjahresniveaus von 67,3 Mrd. Euro aus. Beim EBIT vor Sonderfaktoren erwartet das Unternehmen ein Ergebnis leicht unterhalb des Vorjahresniveaus von 2,4 Mrd. Euro.

"Ursprünglich sind wir davon ausgegangen, dass aufgrund der schwachen Vorjahresbasis das diesjährige Weihnachtsgeschäft wächst. Der Start ins Weihnachtsgeschäft blieb bisher aber deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück", sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Eckhard Cordes. Und weiter: "Zudem hat sich nach Einschätzung führender Wirtschaftsforschungsinstitute das ohnehin negative konjunkturelle Gesamtbild für die nationale und globale Wirtschaft in den vergangenen Wochen weiter eingetrübt. Die daraus resultierende Kaufzurückhaltung spüren wir über alle Vertriebslinien und Ländergrenzen hinweg. Wir werden jetzt mit vollem Einsatz alles daran setzen, ein Jahresergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahrs zu erwirtschaften."

Über die Metro Group:

Die Metro Group zählt zu den bedeutendsten internationalen Handelsunternehmen. Sie erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von rund 67 Mrd. Euro. Das Unternehmen ist in 33 Ländern an über 2.100 Standorten tätig und beschäftigt rund 280.000 Mitarbeiter. Die Gruppe pflegt mehrere Vertriebsmarken, die selbstständig am Markt agieren: Dazu gehören Metro/Makro Cash & Carry, Real-SB-Warenhäuser, Media Markt und Saturn sowie die Galeria Kaufhof.

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