Blauer Himmel über dem geplanten Höffner in Hamburg-Eidelstedt. Das Bezirksamt gibt schon mal grünes Licht.

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Der Durchbruch in Hamburg-Eidelstedt steht kurz bevor

Steht die Never-Ending Story in Hamburg-Eidelstedt nun doch vor dem Abschluss? Das Bezirksamt Eimsbüttel befürwortet den Bau des umstrittenen Möbelhauses an der Holsteiner Chaussee - allerdings in der abgespeckten Variante. Mit den Auflagen wird sich Höffner-Inhaber Kurt Krieger wohl zufrieden geben, da er seit anderthalb Jahrzehnten für das Projekt kämpft.

Die Pläne des Bezirksamtes sollen umgehend der Behörde zur Abstimmung vorgelegt werden, wie die "Welt" heute berichtet. Letzte Instanz ist jedoch die Bezirksversammlung, die dem Projekt zustimmen muss. Und dort zeigen sich SPD und Grüne immer noch skeptisch.

Das Bezirksamt besteht darauf, dass Krieger seine Versprechen hinsichtlich der entstehenden Arbeitsplätze und der Ökologie in einem städtebaulichen Vertrag dokumentiert.

Nach heftiger Kritik aus dem Bezirk verwandelte sich der geplante Einrichtungspalast auf dem Papier zum "grünen" Möbelhaus. Statt anfänglich veranschlagten 45.000 qm soll das Haus "nur noch" 39.000 qm groß werden. Zudem wird den stadteilrelevanten Fachsortimenten weniger Fläche (6.500 statt 8.000 qm) zugeteilt. Außerdem soll der Energieverbrauch entscheidend vermindert werden.

Gegenüber NDR 90,3 sagte Eimsbüttels Baudezernent Reinhard Buff, dass alle anderen diskutierten Bebauungsvorschläge - wie beispielsweise ein Technologiepark - zu teuer seien. Auch das "Hamburg Journal" widmete sich dem Thema und brachte seine Zuschauer auf den neuesten Höffner-Stand. Klicken Sie <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/hamburg_journal/hoeffner138.html"> auf diesen Link, um das Video zu sehen</a>.

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