Der CDU gefallen die Ikea-Fertighäuser nicht
Die Mitte Januar angekündigte "Clever Wohnen"-Kampagne mit Fertighäusern von Ikea stößt auf er(n)sten Widerstand. 4.000 Häuser und Wohnungen baute das Tochter-Unternehmen Boklok bisher in Skandinavien und Großbritannien. In diesem Sommer
Die Mitte Januar angekündigte "Clever Wohnen"-Kampagne mit Fertighäusern von Ikea stößt auf er(n)sten Widerstand. 4.000 Häuser und Wohnungen baute das Tochter-Unternehmen Boklok bisher in Skandinavien und Großbritannien. In diesem Sommer sollten auch im hessischen Langenhain, einem Stadtteil von Hofheim am Taunus, Boklok-Bauten errichtet werden. Doch noch sind die 18 Holzreihenhäuser nicht niet- und nagelfest.
Auf Initiative der CDU vertagte das Stadtparlament nun die Entscheidung, wie die "Frankfurter Rundschau" heute berichtet. "Die Architektur ist alles andere als kreativ", meinte Parteichef Frank Härder. Einige Lokalpolitiker sprechen gar von "Baracken". Auch der Preis der Fertighäuser lasse zu wünschen übrig, obwohl Ikea die Kaufpreise für die Langenhainer Häuser erst Mitte März bekannt geben wird. In Offenbach, wo neben Wiesbaden, Hofheim und drei Projekten in der Rhein-Main-Region die ersten Holz-Domizile stehen sollen, beträgt der Preis aber mindestens 179.500 Euro.
Dennoch rennen Interessenten Ikea laut einer Pressemitteilung die Fertig-Buden ein. Da die Nachfrage so stark sei, werde ein Losverfahren über den Verkauf entscheiden.

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