Erpo
Den Rahmenbedingungen angepasst
Rückläufige Umsatzentwicklung bei Erpo: Wie der Polstermöbelhersteller anlässlich der imm in Köln mitteilte, konnte in 2003 auch das traditionell überproportionale Auslandsgeschäft die Konsumkrise im Inland nicht ausgleichen. In der Folge
Rückläufige Umsatzentwicklung bei Erpo: Wie der Polstermöbelhersteller anlässlich der imm in Köln mitteilte, konnte in 2003 auch das traditionell überproportionale Auslandsgeschäft die Konsumkrise im Inland nicht ausgleichen. In der Folge sanken Umsatz und Auftragseingang um jeweils 9%. Die Exportquote im Umsatz stieg dabei auf 32% (2002: 31%), im Auftragseingang sogar auf 33%. Der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Jungjohann gab sich in Köln dennoch optimistisch. 2003 sei es gelungen, die Kapazitäten den veränderten Marktbedingungen anzupassen. Gleichzeitig habe man in der Produktentwicklung, bei der Unternehmensstruktur und den Marketingaktivitäten wichtige Fundamente für die Zukunft gelegt. Vor allem durch die Stilllegungsmaßnahmen unwirtschaftlicher Produktionsteile im ehemaligen Dreipunkt-Werk in Donzdorf sei ein nachhaltiger Personalabbau gelungen, der die Absatzrückgänge mehr als kompensiert habe. Stattdessen nutzt Erpo diesen Standort nun für eine Ausweitung seiner Marketingaktivitäten. So wurden die vakanten Produktionshallen mit einem Investitionsvolumen von 2 Mio. Euro in ein hochmodernes, 3.000qm großes Ausstellungszentrum umgestaltet.
Parallel zur Kapazitätsanpassung wurde das Unternehmen in drei eigenständige Bereiche aufgeteilt. Aufgabenfelder der Erpo Management GmbH sind Finanzierung, strategische Planung, Produktentwicklung und Marken-Management. Die Erpo International Vertriebs GmbH übernimmt die Auftragsbearbeitung, Verkaufsabwicklung, Kundenkommunikation sowie den internationalen Vertrieb. Die Erpo Möbelwerk GmbH schließlich verantwortet Einkauf und Beschaffung, Polsterproduktion und Versandabwicklung.

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