Karl Klenk Möbelfabrik

"Das Unternehmen hat eine Zukunft"

Auf einer Mitarbeiterversammlung informierte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Axel Kulas gestern die Angestellten der Karl Klenk Möbelfabrik über die aktuelle Situation. Das Unternehmen hatte am Mittwoch Insolvenzantrag stellen müssen. Der Rechtsanwalt machte den Beschäftigten Mut, dass es weitergeht. "Ich sehe eine gute Firma, gute Produkte und auch gute Kunden", zitiert ihn der "Schwarzwälder Bote".

Im ersten Schritt will der Insolvenzverwalter nun die Produktion wieder ankurbeln, die zurzeit auf Sparflamme läuft. Darüber hinaus sei die Zahlung der seit einem Monat ausstehenden sowie der jetzt fälligen Löhne gesichert worden. Als nächstes soll nun ein Konzept erarbeitet werden, bevor in vier Wochen das Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Dabei geht es zunächst darum, die Aufträge abzuarbeiten. Denn an Arbeit fehlt es nicht, nur an der Liquidität, so Dr. Kulas laut des "Schwarzwälder Boten". Für den Einkauf von Material benötige das Unternehmen aktuell 150.000 Euro. Deshalb will sich der Rechtsanwalt nun auf die Suche nach einem Investor machen. Eine Zerschlagung ist nicht vorgesehen, aber eventuell wird der Personalstand reduziert. Zurzeit liegt die Zahl der Beschäftigten bei 60.

Diese Seite teilen