Foto: Clouds Root von Wang Shu, (Un)Forbidden City, Alessi-Ausstellung im Rahmen der Beijing Design Week 2011

Alessi

Das Tablett als Politikum

Mit "(Un)Forbidden City" hat die italienische Traumfabrik Alessi eine neuartige Kooperation mit chinesischen Top-Architekten ins Leben gerufen. Während der diesjährigen Beijing Design Week präsentierte die italienische Designschmiede das von Gary Chang kuratierte Projekt in einer Ausstellung in der Aether Space Gallery im Sanlitun Village, die noch bis zum 31 Oktober 2011 zu sehen ist.

Sieben chinesische Architekten - Chang Yung Ho, Liu Jia Kun, Ma Yan Song, Urbanus, Wang Shu, Zhang Ke und Zhang Lei - folgten der Einladung und entwarfen ihre eigene Version des für das Unternehmen Alessi so typischen Tabletts.

Die Interpretationen werden nicht nur in der laufenden Ausstellung präsentiert, sondern auch im kommenden Jahr als Neuprodukte in den Officina Alessi-Katalog integriert.

Bei "(Un)Forbidden City" handelt es sich um ein Design-Vorhaben, dem bereits einige bedeutende Projekte in der Geschichte von Alessi vorangegangen sind. Dazu zählen die "Tea & Coffee Towers" (2003) und die "Tea & Coffee Piazza" (1983).

Mit "(Un)Forbidden City" hat sich Alberto Alessi erstmals dazu entschlossen, den Schwerpunkt auf China zu legen. Der drastische Wandel, der sich in China abspielt, ist die Quelle der Diskussion, die sich um ein Tablett dreht. Dieser Diskurs bietet die perfekte Gelegenheit, die Herstellung von Produkten näher zu beleuchten und Standpunkte über Architektur, angefangen bei kulturellen Traditionen der östlichen und westlichen Welt, auszutauschen.

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