Interlübke-Insolvenz

Das sind die Hoffnungsträger

Diese Möbel sind zum Erfolg verdammt, denn davon kann der Fortbestand von Interlübke abhängen. Als Newcomer präsentierte das Traditionsunternehmen, das am 22. Oktober Insolvenz angemeldet hat, auf der Orgatec in

Diese Möbel sind zum Erfolg verdammt, denn davon kann der Fortbestand von Interlübke abhängen. Als Newcomer präsentierte das Traditionsunternehmen, das am 22. Oktober Insolvenz angemeldet hat, auf der Orgatec in Köln das innovative Regal- und Vitrinen-System "Bookless" und maßgeschneiderte Modellerweiterungen der Schrankprogramme "40S" und "S07". Offensichtlich lag der Premiumanbieter damit richtig, jedenfalls war die Resonanz positiv. "Der Objektbereich wird wohnlicher und farbiger, diese Entwicklung greifen wir punktgenau auf", so der Geschäftsführende Gesellschafter Leo Lübke.
Das Neue am "Bookless"-System ist die auffallend geringe Tiefe. Es ist nicht für opulente Bildbände oder Leitz-Ordner gedacht, sondern für DVDs oder Accessoires, die im Wohnraum zur Schau gestellt werden sollen.
Mit einem repräsentativen Querschnitt der aktuellen Kollektion überzeugte Interlübke zuvor bei der Interieur im belgischen Kortrijk, dem alle zwei Jahre stattfindenden Design-Event für den Benelux-Raum, nicht nur Handelspartner, sondern auch designinteressierte Besucher von seiner Leistungsstärke.
"Wir planen für Köln" verkündete Leo Lübke bereits während der Orgatec optimistisch. Bis dahin soll Klarheit herrschen, ob es weitergeht. Das dürfte der Fall sein, wenn sich das Interesse und vielfach bekundete Orderabsichten in konkrete Bestellungen verwandelt haben.