AKP

Das neue Steinwerk nimmt Formen an

Zusätzliche Kapazitäten schaffen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen und vor allem um der wachsenden Nachfrage nach Stein-Arbeitsplatten gerecht zu werden: Diesem Ziel rückt AKP im thüringischen Meiningen nun immer näher. Derzeit wird auf Hochtouren am Neubau im Gewerbegebiet direkt an der A 71 gearbeitet. Der Umzug vom bisherigen (angemieteten) Standort, nur rund zehn Kilometer entfernt, in die eigene Immobilie erfolgt sukzessive bis Jahresende: Im Sommer schon sollen im Parallelbetrieb die ersten Platten konfektioniert werden. Mit dem neuen Steinwerk hat sich nicht nur die Produktionsfläche von 5.000 auf 8.500 qm vergrößert, sondern werde eine der modernsten Steinfertigungen Deutschlands entstehen, so wird versprochen. Kernstück der Anlage ist das Hochregallager mit automatischer Plattenzuführung. Rund 10,5 Mio. Euro haben Dietmar und Sohn Sebastian Hirn investiert, um sowohl effizientere Abläufe als auch Qualitätsverbesserungen durch Automatisierung zu erzielen.

Unmittelbar angeschlossen an das Steinwerk sind 1.500 qm Ausstellungs- und Bürofläche. Der Showroom wird Anfang 2023 eröffnet, wo der Küchenhandel im Rahmen einer permanenten Hausmesse dann jede Menge Anregungen für moderne Küchenplanungen erhält. 

Insgesamt zählen vier Standorte zum Unternehmen: Neben den drei Werken rund um Meiningen für die Verarbeitung von Stein, Massivholz und Glas sowie HPL besteht noch ein Logistikcenter in Tornesch im Kreis Pinneberg. Der Jahresumsatz wird mit 22 Mio. Euro beziffert. Über die Hälfte machen bereits Arbeitsplatten aus Natur- und Kunststein sowie Keramik aus. Wobei AKP seine Stärken als Vollsortimenter sieht, der mit 170 Mitarbeitern sowie deutschlandweitem Aufmaß- und Montageservice zu den führenden deutschen Arbeitsplattenanbietern zählt. „Wir hatten in diesem Jahr den größten Sortimentswechsel, den wir je hatten“, erklärt Sebastian Hirn mit Blick auf das aktuelle, 400 Seiten starke Verkaufshandbuch und künftige Expansionsziele.

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