Ikea-Eröffnung

Das neue “Haus der kurzen Wege” in Kaiserslautern

Heute fällt nach einer ausgedehnten Eröffnungskampagne der Startschuss für das neue Ikea-Haus in Kaiserslautern. Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, Ikea-Deutschland-Chef Peter Betzel, Expansionschef Johannes Ferber und die Hausleiterin Susanne Kern übergeben

Heute fällt nach einer ausgedehnten Eröffnungskampagne der Startschuss für das neue Ikea-Haus in Kaiserslautern. Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, Ikea-Deutschland-Chef Peter Betzel, Expansionschef Johannes Ferber und die Hausleiterin Susanne Kern übergeben die neuen Filiale mit einer Baumpflanz-Aktion und Band-Durchschneiden um 10 Uhr an die Besucher.

Nach dem Motto „Das geht nur in Lautern“ – warten auf die Besucher während der drei Eröffnungstage (Öffnungszeiten immer von montags bis samstags, 10 bis 20 Uhr) täglich wechselnde Angebote, viele Mitmach-Aktionen, Gewinnspiele sowie andere Überraschungen vor und im neuen Einrichtungshaus.

„Wir sind sehr stolz darauf, hier in der schönen Westpfalz-Metropole heute unser 50. Einrichtungshaus eröffnen zu dürfen“, sagt Johannes Ferber. Der neue stadtnahe Standort am Opelkreisel ist nach Koblenz die zweite Ikea-Filiale in Rheinland-Pfalz und sei „eine perfekte Ergänzung der Standorte in Mannheim, Saarlouis und Walldorf." Damit seien die Wege zum nächsten Ikea-Einkauf in der Pfalz bis zur südlichen Weinstraße nun „noch kürzer und angenehmer.“

In der Universitätsstadt setzt der schwedische Konzern ein neues Konzept um – das „Haus der kurzen Wege“. „Wir erfahren in vielen Befragungen, dass sich unsere Kunden mehr Inspiration von Anfang an und kürzere Wege wünschen“, erklärt Susanne Kern den Hintergrund des neuen Konzepts. „Deshalb haben wir den Eingangsbereich als eine Art Atrium sehr offen und mit viel Glas gestaltet, um unseren Besuchern ein noch besseres Einkaufserlebnis zu bieten“. In einer geräumigen und einladenden Eingangshalle über zwei Stockwerke bekomme der Kunde schon beim Eintreten inspirierende Einblicke in die Ikea-Welt. Die Eingangshalle als Herzstück sei als zentraler Treffpunkt konzipiert, der kurze Wege in alle Verkaufsbereiche eröffne. „Dort bieten wir außerdem neben dem Bistro ein Café mit einladendem Sitzbereich und Kaffeespezialitäten an“, so die Einrichtungshauschefin.

Auch die Wegeführung ist offener als in den meisten bisherigen Ikea-Häusern gestaltet: So gibt es direkte Zugänge vom Eingang in die ebenerdige Markthalle (für Wohnaccessoires wie Vasen oder Teppiche) und die Selbstbedienungshalle (mit den Mitnahmepaketen). Wer beispielsweise lediglich ein kleines Geschenk in der Markthalle brauche, könne es also direkt einkaufen und ohne Umwege zur Kasse gelangen. Auch der „vertikale“ Wechsel zwischen Möbelausstellung im ersten Stock und der Markthalle sei über verschiedene Wege jederzeit möglich.

Die Möbelausstellung befindet sich, wie auch das Restaurant, im ersten Stock und ist durch viele Fenster lichtdurchflutet. Ikea hat sich im Vorfeld den lokalen Markt und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort genau angeschaut. Neben Familien mit Kindern und Studenten gehören auch Angehörige der Amerikanischen Armee zur Zielgruppe des neuen Hauses. „In unseren Musterwohnungen haben wir versucht, den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden und bieten neben vielen cleveren Aufbewahrungsideen auch typisch amerikanische Einrichtungslösungen an, so beispielsweise einen Fernseher über dem Kamin oder ein Bar-Tresen mit einer Durchreiche zur Küche", erklärt Susanne Kern.

Die meisten Mitarbeiter sind im Verkauf und Kundenservice tätig. Künftig arbeiten 220 Menschen im Einrichtungshaus, die meisten Arbeitsplätze (rund 190) seien neu entstanden, hinzu seien erfahrene Kollegen aus anderen Einrichtungshäusern geholt worden. „Besonders freut uns, dass fast alle neuen Mitarbeiter aus Kaiserlautern und der Region kommen“, so Susanne Kern.

Insgesamt 50 Mio. Euro haben die Schweden in den neuen Standort investiert und dabei ein ehrgeiziges Energiekonzept mit einer Photovoltaik-Anlage auf den Dachflächen und einem Blockheizkraftwerk umgesetzt. So werde das Einrichtungshaus zu 100 Prozent im Sommer gekühlt und im Winter geheizt. Der Effekt der beiden Komponenten auf die Umwelt: eine CO2-Ersparnis von 30 Tonnen. Das entspricht dem 11,5-fachen Jahresverbrauch einer dreiköpfigen Familie.

Mit dem Standort revitalisiert Ikea zudem eine bereits versiegelte Fläche und hat gemeinsam mit der Stadt und dem NABU ein neues Grünflächenkonzept entwickelt. Dazu gehört zum einen ein besonders grüner Parkplatz mit breiten Grünstreifen und ortstypischer Begrünung wie Berberitze oder Flaumrose. Zum anderen ist ein 200 qm großen Outdoor-Spielplatz angelegt worden, der erste Ikea-Spielplatz in Deutschland.

Für die Kunden sind rund 1.200 Parkplätze vorgesehen, für Elektroautos gibt es eine E-Tankstelle. Auch ohne Auto kommen die Kunden bequem zu Ikea – so sind eigens Bushaltestelle der Linien 101 und 105 eingerichte worden, die gute Anschlüsse in die Innenstadt garantieren. Neue Fuß- und Radwege machen das Gebiet auch für Fußgänger und Radfahrer sicher erreichbar.