GfK

Das Konsumklima steigt im Juli deutlich

Vielleicht lieferte das gute Wetter eine Vorlage für das steigende Konsumklima im Juli. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg mitteilte, prognostiziert der Gesamtindikator nach revidiert 3,6 Punkten im

Vielleicht lieferte das gute Wetter eine Vorlage für das steigende Konsumklima im Juli. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg mitteilte, prognostiziert der Gesamtindikator nach revidiert 3,6 Punkten im Juli für den kommenden Monat einen Wert von 3,9 Zählern. Schon im Juni zeigte sich die Konjunkturerwartung mit einem leichten Zuwachs. Der Juli hat nun deutlich gewonnen. Der Indikator legt um 31,3 Zähler auf aktuell 36,8 Punkte zu. Das ist der höchste Wert seit Oktober 2007 – im Jahresvergleich bedeutet das ein Plus von 50,8 Punkten.
Nach Einbußen im Vormonat kehrt auch im Bereich Einkommenserwartung der Optimismus zurück. Mit einem deutlichen Plus von 20,9 Zählern werden die Verluste aus dem Juni mehr als ausgeglichen. Aktuell weist der Indikator 29,1 Punkte auf. Im Vorjahresvergleich wird ein Zuwachs von 27,3 Punkten gemessen.
Leichte Verluste musste die Anschaffungsneigung verbuchen. Der Indikator weist dabei ein Minus in Höhe von 2,5 Punkten auf. Mit einem aktuellen Wert von 27,9 Punkten ist das Niveau der Konsumneigung jedoch noch recht gut und liegt damit weit über dem langfristigen Durchschnitt.
Ob es bei der positiven Stimmungslage in den nächsten Monaten bleibt, kann die GfK noch nicht prognostizieren. Die Rahmenbedingungen seien allerdings dafür gegeben. Denn der Arbeitsmarkt werde sich in der kommenden Zeit von seiner positiven Seite zeigen und die Zahl der Arbeitslosen vermutlich sinken. Darüber hinaus werde das Preisniveau mit einer voraussichtlichen Inflationsrate von etwa einem Prozent in diesem Jahr gemäßigt bleiben.