Kollektion 'Alice Jeans' von Marburg

Tapeten-Industrie

Das Jahr 2009 war durchwachsen

Nach einer durchweg positiven Entwicklung mit kontinuierlich wachsenden Umsätzen in den vergangenen Jahren hat auch die deutsche Tapeten-Industrie die Auswirkungen der Finanzkrise 2009 zu spüren bekommen. Der Einbruch einiger osteuropäischer Märke, die zu Jahresbeginn besonders heftig unter dem starken Euro und erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten litten, war der Hauptgrund für das Umsatzminus von 15 Prozent auf ca. 400 Mio Euro. Im Inland konnte dagegen ein leichtes Mengenwachstum sowie ein deutlich einstelliges Umsatzwachstum verzeichnet werden.

Auch wenn sich die Entwicklung in den wichtigen Auslandsmärkten in der zweiten Jahreshälfte wieder normalisierte und der Inlandsmarkt überzeugte: "Der Wachstumsmotor der vergangenen Jahre, nämlich der Export und allen voran die osteuropäischen Märkte, waren der Umsatzblocker 2009. Das konnte auch der stabile deutsche Markt nicht auffangen", erläutert Karsten Brandt, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Tapetenindustrie e.V.

Dennoch ist die Branche zuversichtlich, an die guten Ergebnisse der Vorjahre wieder anknüpfen zu können. Die anhaltend positive Stimmung bei Medien, Fachhandel und Verbraucher gegenüber moderner Tapeten und das weiterhin steigende Interesse an Themen rund um Gestaltung und Wohnen machen den Herstellern Mut, optimistisch in die Zukunft zu blicken.

Gut etabliert hat sich außerdem der vom Deutschen Tapeten-Institut vor gut einem Jahr eröffnete Showroom 'Tapetenwechsel' am Hamburger Ballindamm. Mit wechselnden Ausstellungen sowie Workshops für Verbraucher und Interessierte sorgte er für viel positive Resonanz. Für 2010 sind weitere Plattformen und Marketing-Maßnahmen geplant, die über die informierende Medienarbeit hinausgehen und die Verbrauchern das Erleben und Begreifen von modernen Tapetendessins ermöglichen.

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